Impfungen gehören zu den wichtigsten und effektivsten Maßnahmen der Prävention von Erkrankungen. Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) konnten zeigen, dass Impfungen in den letzten 50 Jahren rund 154 Millionen Todesfälle verhindert haben. Moderne Impfstoffe sind gut verträglich, unerwünschte Arzneimittelwirkungen sind selten.
Viele Impfungen vermitteln nicht nur einen Individualschutz, sondern tragen darüber hinaus bei ausreichend hohen Impfquoten zu einer sogenannten „Herdenimmunität“ (Gemeinschaftsschutz) bei. Dadurch werden auch Menschen geschützt, die selbst nicht geimpft werden können oder die trotz Impfung keinen ausreichenden Impfschutz aufbauen können, beispielswese immunsupprimierte Patienten oder Neugeborene.
Allerdings steigt In manchen Bevölkerungsgruppen die Impfmüdigkeit. Aktuelle Daten des Robert Koch-Instituts zeigen teils erhebliche Lücken der Impfquoten. Ursachen sind oft Fehl- oder Desinformationen sowie Misstrauen gegenüber Impfstoffen oder Impfempfehlungen. Hier ist die medizinische Aufklärung ein wichtiger Ansatz, um die Akzeptanz zu erhöhen.
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