Prävention beginnt oft leise. Eine Vorsorgeuntersuchung, ein Gespräch über Risiken, ein besseres Verständnis für den eigenen Körper. Für viele Menschen sind solche Schritte nicht selbstverständlich – aus Zeitmangel, Unsicherheit oder weil passende Angebote fehlen. Prävention ist deshalb keine Frage von richtig oder falsch, sondern von Zugang, Information und Orientierung.

Medizinisch ist klar: Viele Erkrankungen entstehen nicht plötzlich. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen oder bestimmte Krebserkrankungen entwickeln sich über Jahre. Werden Risiken früh erkannt, lassen sich Verläufe häufig positiv beeinflussen. Für den Einzelnen bedeutet das mehr Handlungsspielraum und bessere Entscheidungsgrundlagen für die eigene Gesundheit.

Hier setzt das Präventionsjahr 2026 der Universitätsmedizin Frankfurt an. Im Laufe des Jahres stehen unterschiedliche medizinische Schwerpunkte im Mittelpunkt, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Stoffwechsel- und Ernährungsfragen bis hin zu Krebs- und Schlaganfallprävention. Das Ziel der Initiative ist es, Gesundheitskompetenzen zu stärken, Erkrankungen frühzeitig vorzubeugen und damit langfristig auch das Gesundheitssystem zu entlasten. Denn Prävention schützt nicht nur jeden Einzelnen, sondern stärkt auch unser Gesundheitssystem. Gemeinsam mit Partnern aus dem Gesundheitswesen, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft plant die Universitätsmedizin Frankfurt vielfältige Informationsangebote und Aktionstage.

Die Hessische Gesundheitsministerin Diana Stolz hat die Schirmherrschaft für die Initiative übernommen, mit der sowohl der gesellschafts- und gesundheitspolitische Dialog angeregt werden als auch praktische Informationen und Angebote für die Bevölkerung bereitgestellt werden sollen. Mit dem Präventionsjahr 2026 setzt die Universitätsmedizin Frankfurt einen klaren Schwerpunkt auf Vorsorge.

Warum Prävention ein zentraler Baustein für eine nachhaltige Gesundheitsversorgung ist, erklären Staatsministerin Diana Stolz, Hessische Gesundheitsministerin und Schirmherrin der Initiative, und Prof. Dr. David Leistner, Direktor der Medizinischen Klinik 3 – Kardiologie, Angiologie an der Universitätsmedizin Frankfurt, hier im Video: Auftakt des Präventionsjahres (Instagram)