Was nach logistischer Meisterleistung klingt, ist an der Universitätsmedizin Frankfurt Realität geworden. 18 Jahre Planungs- und Bauzeit, 400 Millionen Euro Investition durch das Land Hessen, 20.000 Quadratmeter Hightech-Infrastruktur – der Umzug in den Neubau Haus 23DEF markiert einen historischen Moment für die Universitätsmedizin Frankfurt. Er war ein präzise geplanter Kraftakt in mehreren Etappen, bei dem jedes Detail stimmen musste. Bereits bei der feierlichen Eröffnung des Gebäudes mit Vertreterinnen und Vertretern der Hessischen Landesregierung im vergangenen Jahr sowie beim anschließenden Tag der offenen Tür konnten Besucherinnen und Besucher sehen, was in den letzten Jahren entstanden ist.

Den Anfang des Umzugs machte die Station F2 der Stammzelltransplantation. Für die dort betreuten Patientinnen und Patienten, deren Immunsystem durch die Therapie stark geschwächt ist, bedeutete der Wechsel vor allem eines: mehr Sicherheit und mehr Freiheit. Dank eines modernen HEPA-Filtersystems können sie sich nun erstmals auf der gesamten Station und nicht mehr nur im Zimmer bewegen, Angehörige treffen oder den neuen Aufenthaltsraum nutzen – ein deutlicher Fortschritt gegenüber der ehemaligen Stationsstruktur.

„Wir hatten nur einen Vormittag Zeit, alle Patientinnen und Patienten sicher zu transportieren“, erzählt das Team. Schon im Vorfeld wurde jedes Gerät, jeder Infusionsständer, jeder Ordner an seinen neuen Platz gebracht. Unterstützung kam vom Patiententransport, der Umzugslogistik und vielen helfenden Händen im Haus. Mit dem größten Umzug des Zentrums der Neurologie, Neurochirurgie und Neuroradiologie war der Einzug der Fachkliniken in den Neubau schließlich vollständig abgeschlossen und eines der größten Bauprojekte in der Geschichte der Universitätsmedizin Frankfurt vollendet.

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