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„Vorsorge wirkt – für den Einzelnen und die Gesellschaft.“

Prävention kann einen wichtigen Beitrag leisten: für die Gesundheit des Einzelnen sowie zur Entlastung des Gesundheitssystems. Die Kampagne „Präventionsjahr 2026“ der Universitätsmedizin Frankfurt will sichtbar machen, wie frühzeitige Vorsorge Kosten, Leid und komplexe Behandlungen reduzieren kann. Über zwölf Monate hinweg werden leicht verständliche und relevante Präventionsthemen aus unterschiedlichen Fachbereichen vorgestellt. Gleichzeitig bindet die Kampagne gezielt Partner wie niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Krankenkassen, Arbeitgeber und Sportvereine ein, um Prävention als gemeinsame gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu präsentieren und zu fördern. So stärkt das Projekt die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung und zeigt, wie intersektorale Zusammenarbeit langfristig eine bessere Versorgung ermöglicht.

Das Programm

Hier informieren wir Sie über alle geplanten Aktionen, die im Rahmen des Präventionsjahres 2026 an der Universitätsmedizin Frankfurt stattfinden. Die Themenübersicht ist vorläufig, Themen und Termine können sich noch verändern.

Oktober

  • Chronische Nierenerkrankung: die übersehene Volkskrankheit
  • Die großen Krebsrisiken: Rauchen und Alkohol – Einführung Lungenscreening
  • Antibiotikaresistenz vorbeugen: damit die Medizin nicht ihre Waffen verliert
  • Impfungen schützen: Mythen und Fakten
  • Frauengesundheit im Pinktober: sicher operieren bei Brustkrebs und genetisches Risiko erkennen (FBREK)

November

  • Männergesundheit im Movember: Prostata- & Hodenkrebs vorbeugen
  • Der Start in ein gesundes Leben: U2-Untersuchung, Frauenmilchbank und RS-Virus-Impfung
  • 14. November: Patiententag zum Welt-Diabetestag am Schiffer Campus

Dezember

  • Genetische Ursachen des plötzlichen Herztodes erkennen: gBA-gefördertes Projekt Carol

Rückblick: bisherige Aktionen

Was tut die Universitätsmedizin Frankfurt für die Versorgung chronisch kranker Menschen? Anlässlich des Welttags der Patientensicherheit am 17. September haben verschiedene Kliniken und Bereiche in einer Videokampagne auf Social Media vorgestellt, wie sie zu einer sicheren Versorgung von Menschen mit chronischen Erkrankungen beitragen und was dabei besonders wichtig ist: von Prävention und frühzeitigem Erkennen über Diagnostik und Behandlung bis hin zu Rehabilitation, Pflege und langfristiger Betreuung.

Am 17. September konnten sich außerdem Mitarbeitende, Patientinnen und Besucher an einem Aktionsstand im Hauptgebäude der Universitätsmedizin Frankfurt über verschiedene Aspekte von Patientensicherheit informieren.

Dein Herz. Deine Gesundheit. Im Rahmen des Aktionsspieltags Nachhaltigkeit – 3. Liga & Frauen-Bundesliga war das Women Heart Health Center der Universitätsmedizin Frankfurt gemeinsam mit Medtronic beim Heimspiel der Eintracht Frankfurt Frauen mit einem Aktionstruck vertreten. Die Besucherinnen konnten sich über geschlechtsspezifische Risiken, Warnzeichen und Präventionsmöglichkeiten informieren und einen kostenlosen Herz-Kreislauf-Schnell-Check durchführen lassen.

Spannende Debatten und jede Menge Praxisnähe beim Hessischen Präventionsabend 2026: In einer Podiumsdiskussion an der Universitätsmedizin Frankfurt trafen am 25. August 2026 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Krankenkassen, Medizin und Patientenperspektive aufeinander. Bei den Besucherinnen und Besuchern stießen insbesondere auch die begleitenden Präventionsangebote auf großes Interesse – mehrere Hundert Menschen nahmen sie in Anspruch.

Patient Blood Management verbessert die Sicherheit von Patientinnen und Patienten vor Operationen. Ein wichtiger Baustein ist die frühzeitige Diagnose von Anämien. Anlässlich des Präventionsjahres rücken wir die Frauengesundheit in der Anämiediagnostik in den Fokus.

In den warmen Sommermonaten ist Hitzeschutz wichtiger denn je. Rund um das Thema Hitze im Auto halten sich viele Mythen: Reicht ein kleiner Fensterspalt aus, damit sich ein Auto nicht gefährlich aufheizt? Wird es erst bei Temperaturen über 35 Grad kritisch? Sind Kinder tatsächlich besonders gefährdet? Und kann man sein Kind „nur für fünf Minuten“ im Auto lassen? In einem Video auf Instagram und LinkedIn klärt Dr. Alica Kubesch-Grün auf und gibt wichtige Tipps für heiße Tage.

Wie lässt sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erkennen, bevor Symptome auftreten? Die Kardio-Computertomographie liefert hochauflösende Einblicke in die Herzkranzgefäße und unterstützt eine frühzeitige Diagnostik. Ein Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gibt anhand eines persönlichen Erfahrungsberichts Einblicke in das Verfahren und seine Bedeutung für Prävention und moderne Herzmedizin.

Wenn wir über Mundgesundheit sprechen, denken viele zuerst an Karies. Doch es gibt Erkrankungen im Mundraum, die weit darüber hinausgehen und im schlimmsten Fall sogar lebensbedrohlich sein können. Im Rahmen einer Telefonaktion haben wir allen Interessierten und Betroffenen die Möglichkeit gegeben, ihre Fragen zum Thema Mundhygiene und Infektionen im Mundraum mit unseren Experten zu besprechen.

Ob Türgriff, Smartphone oder Aufzugknopf: Keime lauern überall. Gerade im Krankenhaus können kleinste Erreger große Folgen haben. Unser “Denk Dran”-Video macht auf unterhaltsame Weise auf die Bedeutsamkeit der Händedesinfektion aufmerksam.

Der März ist Darmkrebsmonat. In einem Infobeitrag auf Social Media klären wir darüber auf, warum Darmkrebsvorsorge so entscheidend ist und welche Rolle Genetik für das eigene Risiko spielt.

Anlässlich des Adipositastags am 04. März und der Gründung der neuen Metabolic Unit hat der Schiffer Campus am Samstag, den 07. März, zu einem Patiententag für Betroffene und Interessierte eingeladen. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, um sich zu informieren und mit unseren Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen.

Der #PULSEDAY ist ein jährlicher Aktionstag mit dem Ziel, das Bewusstsein für Herzgesundheit und Herzrhythmusstörungen zu stärken. Wir erklären in einem Video auf Instagram und LinkedIn, wie Sie Ihren Puls messen und wann Sie sicherheitshalber einen Arzt aufsuchen sollten.

Die erste Mitmachaktion im Präventionsjahr 2026 fand am Internationalen Tag der Frauen-Herzgesundheit im Main-Taunus-Zentrum statt. Mit EKGs, Blutdruck- und Cholesterintests konnten Besucherinnen ihr persönliches Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen ermitteln.

Die Universitätsmedizin Frankfurt hat eine Initiative gestartet mit der Botschaft „Prävention wirkt – für den Einzelnen und die Gesellschaft“. Gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus dem Gesundheitswesen, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft will sie die Bedeutung der Prävention stärker ins Bewusstsein rücken und gleichzeitig praktische Angebote für die Bevölkerung unterbreiten. Die Hessische Gesundheitsministerin Diana Stolz hat die Schirmherrschaft für die Aktion übernommen.