„Vorsorge wirkt – für den Einzelnen und die Gesellschaft.“
Prävention kann einen wichtigen Beitrag leisten: für die Gesundheit des Einzelnen sowie zur Entlastung des Gesundheitssystems. Die Kampagne „Präventionsjahr 2026“ der Universitätsmedizin Frankfurt will sichtbar machen, wie frühzeitige Vorsorge Kosten, Leid und komplexe Behandlungen reduzieren kann. Über zwölf Monate hinweg werden leicht verständliche und relevante Präventionsthemen aus unterschiedlichen Fachbereichen vorgestellt. Gleichzeitig bindet die Kampagne gezielt Partner wie niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Krankenkassen, Arbeitgeber und Sportvereine ein, um Prävention als gemeinsame gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu präsentieren und zu fördern. So stärkt das Projekt die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung und zeigt, wie intersektorale Zusammenarbeit langfristig eine bessere Versorgung ermöglicht.
„Es ist wichtig, dass die Universitätsmedizin die Prävention noch stärker in den Mittelpunkt rückt. Wir müssen und können viel früher ansetzen – bevor aus Risikofaktoren Notfälle werden. Jeder von uns – jede Hessin und jeder Hesse – kann eigenverantwortlich sehr viel für die eigene Gesundheit tun. Ob gesunde Lebensführung, die Kenntnis der eigenen Risikofaktoren oder das Nutzen von Vorsorgeuntersuchungen: All das hilft, gesund zu bleiben oder im Falle einer Erkrankung mit einem leichteren Verlauf rechnen zu dürfen. Dabei liegt mir die Frauengesundheit besonders am Herzen, weil Frauen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen andere Symptome entwickeln als Männer. Es gilt, über diese zu informieren, damit auch hier Risikofaktoren frühzeitig erkannt und im Notfall schnell gehandelt werden kann.“