24. September 2025
Am 23. September 2025 veranstaltete das University Center for Digital Healthcare (UCDHC) der Universitätsmedizin Frankfurt den 4. Frankfurter eHealth-Tag. Die Konferenz widmete sich unter dem Motto Connected Healthcare⁴ der Frage, wie digitale Technologien sinnvoll genutzt werden können, um eine bessere, sicherere und menschlichere Medizin zu gestalten.
Im Mittelpunkt stand die Vernetzung von Patientinnen und Patienten, Fachpersonen, Systemen und Innovationen. Damit zeigte die Veranstaltung, dass Digitalisierung im Gesundheitswesen weit mehr ist als die Einführung einzelner Anwendungen. Sie eröffnet neue Perspektiven für eine moderne Universitätsmedizin, von der direkten Patientenversorgung über die Forschung bis hin zu Pflege und Organisation.
Digitalisierung als Motor für die Universitätsmedizin
Dr. Michael von Wagner, Chief Medical Informatics Officer (CMIO), Geschäftsführender Direktor des University Center for Digital Healthcare und Ärztlicher Leiter der Stabsstelle Medizinische Informationssysteme und Digitalisierung, betonte die Bedeutung der digitalen Transformation für die Zukunft: „Unser Ziel ist es, digitale Innovationen so einzusetzen, dass wir die medizinische Versorgung noch effizienter, sicherer und patientenzentrierter gestalten können. Connected Healthcare⁴ zeigt, wie wir mit intelligent vernetzten Technologien eine Brücke zwischen Versorgung, Forschung und Lehre schlagen und damit die Basis für eine Universitätsmedizin der Zukunft legen.“
Vielfältiges Programm von Quantencomputern bis zur Pflege
Das Programm des eHealth-Tages spiegelte die ganze Bandbreite digitaler Innovationen wider. In den Sessions wurden unter anderem Forschungsdatenmanagement, neue Plattformen für Gesundheitsdaten und Studiennetzwerke vorgestellt. Auch die App-Entwicklung aus wissenschaftlichen Erkenntnissen stand im Fokus. Ein weiterer Themenblock widmete sich moderner IT-Infrastruktur mit Beispielen wie der Landescloud Baden-Württemberg, 5G-Netzen und Multicloud-Ansätzen für mehr Effizienz und Sicherheit. Darüber hinaus wurden digitale Technologien in der Pflege diskutiert, auch mit neuen Rollenbildern, Erfahrungen aus der Innovationsstation und Modellen der Zusammenarbeit. Ein Highlight war zudem die Keynote von Prof. Dr. Martin Hirsch, der über die Zukunft digitaler Medizin sprach.
Testing Hub: Innovation zum Anfassen
Wie schon in den Vorjahren war der Testing Hub ein zentrales Element des eHealth-Tages. Hier konnten Teilnehmende digitale Projekte und Anwendungen direkt ausprobieren und mit Projektbeteiligten sprechen, von innovativen Lösungen für die Patientenversorgung bis hin zu Technologien für Organisation und Infrastruktur.
Zukunftsblick
Der 4. Frankfurter eHealth-Tag hat gezeigt, wie tiefgreifend digitale Technologien das Gesundheitswesen bereits heute verändern und welche Chancen die intelligente Vernetzung für die Zukunft bietet. Gleichzeitig bleibt die Herausforderung, Digitalisierung so zu gestalten, dass sie Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt stellt und Sicherheit gewährleistet. Auch im September 2026 folgt der 5. Frankfurter eHealth-Tag mit neuen Impulsen und Projekten für die digitale Transformation der Medizin.
Bildmaterial:
Eindrücke vom 4. Frankfurter eHealth-Tag: spannende Vorträge, intensiver Austausch und Praxistests
Download unter: https://www.unimedizin-ffm.de/pressefotos
Der Abdruck der Fotos ist kostenfrei (Quelle: Universitätsmedizin Frankfurt).
Für weitere Informationen:
Dr. Michael von Wagner
Chief Medical Informatics Officer (CMIO),
Geschäftsführender Direktor des University Center for Digital Healthcare und
Ärztlicher Leiter der Stabsstelle Medizinische Informationssysteme und Digitalisierung
Universitätsmedizin Frankfurt
Telefon: +49 69 63 01 – 80 12 0
E-Mail: michael.wagner@ukffm.de
Internet: www.unimedizin-ffm.de