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Die App Ready4OP versorgt Patientinnen und Patienten vor anstehenden Operationen mit zuverlässigen und verständlichen Informationen. Davon können unter anderem Patientinnen und Ärzte am Universitätsklinikum Frankfurt profitieren. Im Rahmen der internationalen APERIO-Studie wird jetzt geprüft, ob die digitale Lernplattform die Gesundheitskompetenz der Patientinnen und Patienten messbar verbessert.
Wenn große Operationen anstehen, haben Patientinnen und Patienten viele Fragen im Kopf: Brauchen die Chirurginnen und Anästhesisten besondere Informationen von mir? Muss ich auf bestimmte Lebensmittel verzichten? Und was mache ich eigentlich, falls nach der Operation Komplikationen auftreten? Genau für solche Fragen hat das Digital Health-Unternehmen Capreolos die App Ready4OP entwickelt. Die App versorgt Patientinnen und Patienten mit verständlichen Informationen und Wissen rund um die anstehende Operation. „Mit Ready4OP können wir unsere Patienten über Themen informieren, die vor Operationen kritisch sind und oftmals zu kurz kommen – und das allgemeinverständlich“, erklärt Prof. Dr. Andreas Schnitzbauer, stellvertretender Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie am Universitätsklinikum Frankfurt. Prof. Dr. Schnitzbauer ist auch Chief Executive Officer der Capreolos GmbH und hat die Entwicklung der App begleitet.
Das Medizin-Start-Up Capreolos GmbH ist eine Ausgründung, die durch INNOVECTIS unterstützt wird. INNOVECTIS wurde 2000 als Tochterunternehmen der Goethe-Universität Frankfurt gegründet und agiert seitdem als Dienstleister beim Transfer von akademischem Know-how in die wirtschaftliche Praxis. Das Geschäftsmodell hat das Ziel, Forschenden und Unternehmen einen unbürokratischen und praxisgerechten Wissens- und Technologietransfer zu ermöglichen.
Ein App-basiertes Patientenlehrbuch
Das Ziel ist also klar: Das Kommunizieren zwischen Ärztinnen und Patienten soll vereinfacht werden. „Das Tolle ist, dass beide Seiten profitieren“, sagt Prof. Dr. Schnitzbauer. „Zum einen erhalten die Patienten geprüfte und zuverlässige Gesundheitsinformationen. Zum anderen können sie sich damit viel besser auf die ärztlichen Vorgespräche vorbereiten.“ Derzeit wird die App in englischer und deutscher Sprache angeboten. Die Übersetzungen für Slowenisch, Spanisch, Schwedisch, Türkisch, Arabisch, Italienisch und Koreanisch werden bald hinzugefügt. Ready4OP kann in gängigen Appstores heruntergeladen werden und enthält sechs kostenlose Module.
Verbesserte Gesundheitskompetenz dank Ready4OP?
Aktuell wird in einer internationalen Studie überprüft, ob die Lernplattform die Gesundheitskompetenz von Patientinnen und Patienten verbessert. „Uns interessiert hier nicht nur der Zeitraum vor der Operation“, sagt Prof. Dr. Schnitzbauer. „Wir untersuchen auch, ob sich das verbesserte Wissen auf die ersten 90 Tage nach der Operation auswirkt.“ An der APERIO-Studie sind neben dem Universitätsklinikum Frankfurt Krankenhäuser aus Spanien, Schweden und Slowenien beteiligt.
Die App Ready4OP soll zukünftig Teil eines umfassenderen Medizinproduktes sein, mit dem sich Patientinnen und Patienten eingehend auf große chirurgische Eingriffe – unter anderem mit einem interaktiven und risikobasierten Übungsprogramm – vorbereiten können.
Bildmaterial:
In der App Ready4OP finden Patientinnen und Patienten im Vorfeld und nach der Operation Antworten auf viele Fragen.
Download unter: www.kgu.de/pressefotos
Der Abdruck des Fotos ist kostenfrei.
Für weitere Informationen:
Prof. Dr. Andreas Schnitzbauer
Stellvertretender Direktor
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie
Universitätsklinikum Frankfurt
Telefon: +49 69 63 01 – 87 19 7
E-Mail: andreas.schnitzbauer@unimedizin-ffm.de
Internet: www.kgu.de
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