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Als eine von nur drei hessischen Kliniken wurde das Universitätsklinikum Frankfurt (UKF) im Rahmen der „Aktion Saubere Hände“ erneut mit dem Zertifikat der höchsten Stufe „Gold“ prämiert. Die Auszeichnung ist bundesweit ein wichtiger Indikator für die Qualität der Händehygiene. Die Händedesinfektion gilt als wichtigste Maßnahme zum Schutz der Patientinnen und Patienten vor Krankenhausinfektionen.
Es ist an erster Stelle die Händehygiene, die als fester Bestandteil der Versorgung von Patientinnen und Patienten am UKF täglich deren krankenhaushygienische Sicherheit gewährleistet. „Die Hände haben eine Schlüsselrolle bei der Übertragung von nosokomialen Infektionen. Deshalb rettet die Händedesinfektion Leben“, sagt Prof. Dr. Volkhard A. Kempf, Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Frankfurt. Das UKF ist eine von nur drei hessischen Kliniken, die im Jahre 2023 das Goldzertifikat der „Aktion Saubere Hände“ erhalten hat. Sie ist seit 2015 ununterbrochen mit dem Zertifikat auf höchster Stufe ausgezeichnet. Das aktuell verliehene Zertifikat ist gültig für die Jahre 2023/24. „Mit einer kontinuierlichen und gewissenhaften Umsetzung der Händehygiene erzielen wir den bestmöglichen Schutz für unsere Patientinnen und Patienten. Dass wir erneut das Goldzertifikat erhalten haben, zeigt, welchen Stellenwert das Universitätsklinikum Frankfurt der Hygiene und damit der Patientensicherheit einräumt, und wie beständig alle Beteiligten daran arbeiten, Hygienestandards auf höchstem Niveau zu gewährleisten“, erläutert Prof. Dr. Jürgen Graf, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikum Frankfurt.
Die Kriterien für die Erlangung des Gold-Zertifikats sind anspruchsvoll. Voraussetzungen sind klar definierte und etablierte krankenhaushygienische Strategien, infektionspräventive Strukturen und präzise Maßnahmenbündel zur Umsetzung der Händehygiene. Die Krankenhaushygiene am UKF geht allerdings noch einen Schritt weiter. Neben der vollumfänglichen Erfüllung gesetzlich verpflichtender Hygieneregularien tragen eigene wissenschaftliche Ergebnisse zur Weiterentwicklung der krankenhaushygienischen Standards am UKF selbst bei, wie die zahlreichen international publizierten Arbeiten zu krankenhaushygienischen Themen aus dem Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene belegen.
Krankenhaushygienisches Selbstverständnis
„Der Schlüssel zum Erfolg der krankenhaushygienischen Strategie am UKF ist ein im höchsten Maße ausgeprägtes krankenhaushygienisches Selbstverständnis aller Beteiligten“, erklärt Prof. Dr. Kempf. Das ist das Ergebnis konstanter Information und Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über krankenhaushygienische Maßnahmen am Klinikum, insbesondere durch die engagierte Arbeit der Hygienefachkräfte, der hygienebeauftragten Ärztinnen und Ärzte und Pflegekräfte. Die Beschäftigten werden beispielsweise beim alljährlich am UKF stattfindenden „Aktionstag Saubere Hände“ für das Thema Krankenhaushygiene sensibilisiert. Hier gibt es unter anderem die Möglichkeit, die eigene Händedesinfektion mittels einer mit Schwarzlicht ausgestatteten Box auf Benetzungslücken zu prüfen. Das Universitätsklinikum Frankfurt versteht die Auszeichnung nicht nur als Bestätigung seiner krankenhaushygienischen Vorreiterrolle in Hessen. Es ist auch ein Auftrag, die krankenhaushygienischen Strategien weiterzuentwickeln.
Für weitere Informationen:
Prof. Dr. Volkhard A. J. Kempf
Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und
Krankenhaushygiene
Universitätsklinikum Frankfurt
Telefon: +49 69 63 01 - 50 19
Internet: www.kgu.de
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