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Eine interdisziplinäre Versorgung sichert Patientinnen und Patienten die bestmögliche Diagnostik und Therapie. Am neu aufgestellten Herz- und Gefäßzentrum des Universitätsklinikum Frankfurt werden die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse angewendet und die übergreifende kardiologische Expertise zum Wohle der Patientinnen und Patienten vereint. Wie das aussieht, erfahren Sie in der neuen Ausgabe der „Wissen Wird“, dem Hausmagazin des Universitätsklinikum Frankfurt.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind Todesursache Nummer eins in Deutschland – trotz bestehender umfangreicher Vorsorge- und Therapiemöglichkeiten. In den vergangenen 20 Jahren gab es viele Behandlungsfortschritte. Doch besonders mit Blick auf den demographischen Wandel zeigen sich noch ungenutzte Potenziale. Das neu aufgestellte Herz- und Gefäßzentrum setzt unter der Leitung von Prof. Dr. David M. Leistner und Prof. Dr. Thomas Walther auf die interdisziplinäre und vor allem individuelle Betreuung und Behandlung kardiologischer Patientinnen und Patienten und entwickelt die Herzmedizin der Zukunft. „Genau deshalb wurde das Herz- und Gefäßzentrum organisatorisch neu strukturiert. Die Kolleginnen und Kollegen der beteiligten Fachgebiete sind infrastrukturell und inhaltlich noch enger zusammengerückt – zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten“, so Prof. Dr. Jürgen Graf, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikum Frankfurt.
Personalisierte Herzmedizin in Vorsorge und Therapie
Das Zentrum kombiniert die umfangreichen Expertisen am Haus: Kardiologie und (minimalinvasive) Herz- und Gefäßchirurgie, Angiologie und Intensivmedizin mit Fachkompetenzen der kardiovaskulären Bildgebung und Genetik, Diabetologie, Lipidologie, Nephrologie, Neurologie, der Pflege und Physiotherapie sowie, bei angeborenen Herzfehlern, der Kinderkardiologie. Ziel ist die personalisierte Behandlung – individuell ausgerichtet auf die Patientin und den Patienten, unterstützt durch die Möglichkeiten der Digitalisierung in Bezug auf Überwachung und Therapiesteuerung der Patienten. Das sogenannte Herz-Team bespricht jeden Befund, stimmt interdisziplinär und interprofessionell die Empfehlung für die Patienten ab und behandelt nach Möglichkeit minimalinvasiv.
Präzisionsprävention
Eine umfassende Vorsorge kann Erkrankungen und schwere Krankheitsverläufe verhindern oder deren Auftreten verringern. Im eingegliederten Universitären Präventionszentrum liegt der Fokus auf der sogenannten risikoangepassten Präzisionsprävention. Hierfür hat die Europäische Gesellschaft für Kardiologen (ESC) Richtlinien festgelegt. Anhand dieser ermitteln Ärztinnen und Ärzte individuell das Risiko einer kardiovaskulären Erkrankung und planen die personalisierte Vorsorge und Therapie.
Besondere Expertise zu kardiologischen Erkrankungen bei Frauen im spezialisierten Zentrum
In einer Vielzahl an Schwerpunktzentren stellen die versierten Expertinnen und Experten die beste Versorgung der Patientinnen und Patienten sicher: vom Herzklappen- und Herzinsuffizienzzentrum über das Universitäre Herzrhythmus- und Aortenzentrum bis hin zur kardiovaskulären Akut- und Intensivmedizin. Das 2023 neu gegründete Women’s Heart Health Center Frankfurt ist auf die geschlechtersensitive Erforschung und Behandlung kardiovaskulärer Erkrankungen ausgerichtet. Denn: Viele Frauen wissen nicht, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen auch die häufigste Todesursache von Frauen weltweit sind.
Wissen und Forschung für die Zukunft der Präzisionsmedizin
Das Universitäre Herz- und Gefäßzentrum verknüpft Forschung und Praxis unmittelbar miteinander. Das Studienzentrum der Herzmedizin bündelt die wissenschaftliche Arbeit und intensiviert die interdisziplinäre Aus- und Weiterbildung. Die Patientinnen und Patienten profitieren von der Einbindung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und Konzepte in der Diagnostik und Therapie – oder anders gesagt: von der personalisierten, hochmodernen Präzisionsmedizin basierend auf kardiovaskulären Grundlagen.
Die digitale Ausgabe der „Wissen Wird“ mit allen Beiträgen zum Universitären Herz- und Gefäßzentrum, der Wirkung der individuellen Präzisionsmedizin und einer spannenden Bilderserie zu Veranstaltungen der vergangenen Monate am Universitätsklinikum Frankfurt können Sie ab sofort unter folgendem Link herunterladen:
Wissen Wird 02/2023
MehrFür weitere Informationen:
Christoph Lunkenheimer
Pressesprecher
Stabsstelle Kommunikation
Universitätsklinikum Frankfurt
Telefon: +49 69 63 01 – 86 44 2
E-Mail: christoph.lunkenheimer@unimedizin-ffm.de
Internet: www.kgu.de
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