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Die Universitätsmedizin Frankfurt bildet nicht nur die Ärztinnen und Ärzte sowie Wissenschaftler von morgen aus. Lernformate auf jedem Erfahrungsniveau sichern die hohe Qualität der Patientenversorgung hier und in der Region – auf ganz neue Arten. Ob virtuelle Realität, praxisnah simulierte Gefahrensituationen oder innovative fachübergreifende Ausbildungsformate: Die neue Ausgabe des Hausmagazins „Wissen wird“ zeigt, wie die Zukunft der medizinischen Ausbildung bereits heute in der Universitätsmedizin Frankfurt erlebt wird.
Bei universitärer Lehre mag manch einer vielleicht an überfüllte Hörsäle denken, trockene Vorträge und realitätsferne Konzepte. Die Universitätsmedizin Frankfurt zeigt, dass es auch anders geht. Denn für Studierende und Beschäftigte in der Medizin ist praktisches Lernen ein wichtiger Faktor, um Wissen in Kompetenz umzusetzen und Patienten heute und in der Zukunft bestmöglich betreuen zu können.
Die Herausforderung: Wie können realitätsnah medizinische Verfahrensweisen gelehrt und gelernt werden, ohne Patientinnen und Patienten durch unerfahrene Behandlungsteams zu belasten oder klinisch dringend benötigte Ressourcen zu blockieren? Die Frankfurter Lehrenden haben darauf ganz verschiedene Antworten gefunden. Der Einsatz geeigneter Technologie zur Erzeugung von „Virtual reality“-Szenarien führt zu einer Lehr- und Lernatmosphäre, die kaum mehr von der realen klinischen Situation zu unterscheiden ist. Hierdurch ist nicht nur die Aufnahme der Symptome und die Anwendung von Verfahrensweisen in Echtzeit möglich, sondern auch die Konsequenzen – Erfolg oder Misserfolg – bei der Diagnostik und Therapie werden für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unmittelbar erfahrbar. Für Studierende und Auszubildende ist das ein großer Vorteil. Die Kenntnis spezifischer Situationen in der Simulation erlaubt im Alltag mit Stress- und Gefahrensituationen besser umzugehen.
Universitätsmedizin übernimmt Verantwortung in der Region
Ein wichtiger Schwerpunkt der Universitätsmedizin ist auch das Training erfahrener Beschäftigter im eigenen Haus und in der Region. Das umfasst die Ausbildung von Patientensicherheitsbeauftragten aus ganz Hessen oder auch das Training interdisziplinärer Schockraumteams in der Rhein-Main-Region. Durch diese Angebote sowie die Ausbildung der Medizinstudierenden sorgt die Universitätsmedizin Frankfurt dafür, dass aktuelle Forschungserkenntnisse in der Breite der medizinischen Praxis ankommen. Insbesondere die Interdisziplinarität und das berufsgruppenübergreifende Arbeiten spielen eine besondere Rolle in den neuen Lehrformaten. Zahlreiche Angebote wenden sich deshalb nicht nur an Medizinstudierende, sondern gemeinsam auch an die Pflege oder Medizintechnik. Denn nur mit effizienter, zielorientierter und respektvoller Kooperation und Kommunikation zwischen allen Beteiligten können Patientinnen und Patienten tatsächlich bestmöglich versorgt werden. Neue Ausbildungsformate fördern diese Zusammenarbeit gezielt.
Die digitale Version der „Wissen wird“ mit allen Hintergründen zum Thema Lehre und Weiterbildung sowie zahlreichen weiteren aktuellen Berichten unter anderem aus der Krebsmedizin am Universitätsklinikum Frankfurt können Sie ab sofort unter folgendem Link herunterladen: https://www.kgu.de/fileadmin/redakteure/Presse/Wissen_Wird/UKF_wiwi_2201_web.pdf
Für weitere Informationen:
Christoph Lunkenheimer
Pressesprecher
Stabsstelle Kommunikation
Universitätsklinikum Frankfurt
Telefon: +49 69 63 01 – 86 44 2
E-Mail: christoph.lunkenheimer@unimedizin-ffm.de
Internet: www.kgu.de
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