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07. April 2022
Seit 16. März 2022 gilt bundesweit in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen die einrichtungsbezogene Impfpflicht. Damit liegen den Gesundheitsämtern erstmals auch belastbare Zahlen zum Impfstatus der Beschäftigten im Gesundheitswesen vor. Seitdem steht fest: Das Universitätsklinikum Frankfurt übertrifft mit einer Impfquote von 96,5 Prozent den Bundesdurchschnitt.
COVID-19 zählt zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten. Insbesondere ältere und pflegebedürftige Menschen und Personen mit akuten oder chronischen Grunderkrankungen haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren bis tödlichen COVID-19-Verlauf. Um sie vor einer Infektion zu schützen und die durch die Pandemie stark beanspruchten Krankenhäuser zu entlasten, hat der Deutsche Bundestag im Dezember 2021 die einrichtungsbezogene Impfpflicht beschlossen. Eine Frist bis Mitte März 2022 sollte allen Personen, die noch keine COVID-19-Impfung wahrnehmen konnten, einen vollständigen Impfschutz ermöglichen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den betroffenen Einrichtungen tätig sind und bis 15. März 2022 keinen Impf- oder Genesenennachweis erbringen konnten, wurden von den Arbeitgebern an die Gesundheitsämter gemeldet. Bei dieser Datenerhebung wurde für das Universitätsklinikum Frankfurt nun eine Impfquote von 96,5 Prozent ermittelt – sie liegt damit 2,5 Prozent über dem Bundesdurchschnitt der deutschen Krankenhäuser. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Deutschen Krankenhausgesellschaft, an der sich 361 Krankenhäuser beteiligt haben, hatte ergeben, dass durchschnittlich 94 Prozent der Krankenhausmitarbeiterinnen und -mitarbeiter vollständig geimpft oder genesen sind.
Mit gutem Beispiel voran
„Die hohe Impfbereitschaft am Universitätsklinikum Frankfurt ist ein großartiger Erfolg“, betont Prof. Jürgen Graf, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikum Frankfurt. „Ich bedanke mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit einem vollständigen Impfschutz ihr Verantwortungsbewusstsein beweisen. Sie schützen damit sich, ihre Mitmenschen und insbesondere unsere Patientinnen und Patienten.“ „Mit einer hohen Impfbeteiligung sichert gerade auch unser Pflegefachpersonal nicht nur den Schutz der vulnerablen Personen im Krankenhaus, sondern es sorgt auch dafür, dass die Krankenversorgung im Universitätsklinikum Frankfurt jederzeit gewährleistet ist“, ergänzt Birgit Roelfsema, Pflegedirektorin am Universitätsklinikum Frankfurt.
Trotz Impfangeboten von öffentlichen Impfstellen und Hausärzten hat ein Großteil der Beschäftigten das Angebot wahrgenommen, sich in dem speziell für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingerichteten Impfzentrum am Universitätsklinikum Frankfurt impfen zu lassen. Kurz nach Weihnachten 2020 wurde eine Krankenschwester mit der ersten Dosis gegen das SARS-CoV-2-Virus versorgt. Bis die erste Spritze gesetzt werden konnte, haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Betriebsärztlichen Dienstes, der Krankenhausapotheke und Administration innerhalb kurzer Zeit die Logistik des Impfzentrums aufgebaut. „Durch das Engagement und die Zusammenarbeit unterschiedlicher Fach- und Verwaltungsbereiche ist es am Universitätsklinikum Frankfurt gelungen, in kürzester Zeit die Strukturen für ein Impfangebot zu schaffen und auch in den folgenden Monaten reibungslose Abläufe zu gewährleisten“, erklärt Prof. Graf. „Allen Beteiligten gilt mein Dank – auch den Kolleginnen und Kollegen, die sich bis zum Stichtag der einrichtungsbezogenen Impfpflicht dem administrativen Kraftakt der Impfstatuserhebung der Beschäftigten gestellt haben, und allen in unserem Haus, die zentral und dezentral für die Impfungen geworben haben.“
Das Ziel: 100 Prozent
Trotz des Impferfolgs arbeitet das Universitätsklinikum Frankfurt weiter daran, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von einer Impfung zu überzeugen. Der Betriebsärztliche Dienst hält weiterhin Impfangebote für die Beschäftigten bereit. Bei allen, die noch zögern sich impfen zu lassen, setzt das Universitätsklinikum Frankfurt auf individuelle Beratung und klärt – unter anderem in der wöchentlichen Mitarbeiterzeitung – Impfmythen auf.
Für weitere Informationen:
Christoph Lunkenheimer
Pressesprecher
Stabsstelle Kommunikation
Universitätsklinikum Frankfurt
Telefon: +49 69 63 01 – 86 44 2
E-Mail: christoph.lunkenheimer@unimedizin-ffm.de
Internet: www.kgu.de
Herausgeber: Der Vorstand des Universitätsklinikum Frankfurt.
Redaktion: Christoph Lunkenheimer, Pressesprecher, Stabsstelle Kommunikation, Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt am Main, Telefon: +49 69 63 01 – 86 44 2, E-Mail: christoph.lunkenheimer@unimedizin-ffm.de
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