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Eine umfangreiche Umstrukturierung in zwei getrennte Klinikbereiche erlaubt es, COVID-19-Patienten weitestgehend von nichtinfizierten Personen zu trennen und damit die Versorgung beider Patientengruppen zu sichern.
Aufgrund der ansteigenden Infektionszahlen und der Erfahrungen aus anderen Ländern ist damit zu rechnen, dass zahlreiche COVID-19-Patienten stationär versorgt werden müssen. Das Universitätsklinikum Frankfurt nimmt deshalb umfangreiche strukturelle Veränderungen vor, um eine wachsende Zahl an COVID-19-Patienten behandeln zu können. Es folgt dabei den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, mit dem Virus infizierte Personen räumlich von den übrigen Patienten zu trennen.
Zu diesem Zweck wird sich die Behandlung im Hauptgebäude Haus 23 weitestgehend auf COVID-19-Patienten fokussieren. Alle aktuell dort befindlichen Patienten werden auf die anderen Gebäude des Universitätsklinikums verteilt oder, wo medizinisch möglich und sinnvoll, entlassen. Die verschiedenen Fachgebiete, die üblicherweise im Haupthaus ansässig sind, werden in den umliegenden Gebäuden stationiert.
„Wir haben in den letzten Wochen bereits zahlreiche Maßnahmen getroffen, um in der aktuellen Situation leistungsfähig zu bleiben. Um die Sicherheit aller uns anvertrauten Patientinnen und Patienten bei einer steigenden Zahl von COVID-19-Fällen zu gewährleisten, werden wir in Kürze zwei organisatorisch und in den Abläufen voneinander getrennte Kliniken betreiben: eine COVID-19-Klinik und ein Klinikum für alle SARS-CoV-2-negativen Patientinnen und Patienten. Unser Hauptgebäude bietet die bestmögliche Infrastruktur, um eine größere Anzahl von COVID-19-Patienten zu behandeln. Für alle anderen ist aber ebenfalls den medizinischen Anforderungen entsprechend gesorgt“, erklärt Prof. Jürgen Graf, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikum Frankfurt. Er betont: „Es handelt sich um eine in der Geschichte unseres Hauses einmalige Umstrukturierung. Wir haben diese organisatorische und logistische Aufgabenstellung unter großem Einsatz zahlreicher Beteiligter vorbereitet und setzen die entsprechenden Maßnahmen nun zügig um.“ Die zentralen Planungen für die Umstrukturierung sind abgeschlossen und die Umzüge finden im Laufe dieser Woche statt. Die Patientenversorgung in den betroffenen Bereichen und allen Disziplinen ist während der gesamten Zeit sichergestellt.
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