Mit Beschäftigten aus mehr als 100 Nationen und über 50 medizinischen Themenfeldern steht das Universitätsklinikum Frankfurt tagtäglich für den hohen Wert der Vielfalt. Gemeinsam mit den anderen deutschen Universitätsklinika beteiligt es sich gut sichtbar am 7. Deutschen Diversity-Tag am 28. Mai.
Am 28. Mai wird ein 13 Meter breites Banner an der Front des Universitätsklinikums Frankfurt Richtung Mainufer zu sehen sein. Darauf ist der Slogan „Vielfalt statt Einfalt – Aus Wissen wird Gesundheit“ zu lesen. Damit beteiligt sich das Universitätsklinikum an einer Kampagne des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands (VUD) zum 7. Deutschen Diversity-Tag. Denn die 34 deutschen Einrichtungen und ihre über 190.000 Mitarbeiter stehen nicht nur für Spitzenmedizin, sondern auch für gesellschaftliche Vielfalt und Toleranz.
Vielfalt drückt sich in der Universitätsmedizin Frankfurt auf den ersten Blick vor allem über die fachliche Expertise aus. Mehr als 50 medizinische und wissenschaftliche Einrichtungen befassen sich auf höchstem universitären Niveau mit den verschiedensten Krankheitsbildern und medizinischen Fragestellungen – von weit verbreiteten Herz-Kreislauf-Problemen bis hin zu seltenen Erkrankungen mit wenigen hundert Betroffenen. Das ist in der Region einzigartig. „Der tagtägliche medizinische Fortschritt, der hier geleistet und gelebt wird, wird vor allem auch durch die vielfältigen Perspektiven ermöglicht, die Menschen unterschiedlicher Fachgebiete, Nationalität und Kultur in die interdisziplinäre Zusammenarbeit am Universitätsklinikum Frankfurt einbringen. Sie eint dabei ein Ziel: die bestmögliche Versorgung aktueller, wie auch zukünftiger Patienten“, erläutert Prof. Jürgen Graf, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Frankfurt.
Beschäftigte aus mehr als 100 Nationen
Gemessen am Geburtsort arbeiten am Universitätsklinikum Frankfurt Menschen aus über 100 Nationen. Damit bringen sie zusätzlich zu ihrer fachlichen Kompetenz auch sprachliche und interkulturelle Fertigkeiten in ihre Arbeit mit ein. Ihre Leistungen, Ideen und Erfahrungen bilden das Fundament für den Erfolg des Universitätsklinikums. Dabei sind Toleranz und Respekt Werte, die täglich im Klinikalltag gelebt werden und Vorurteilen keinen Platz lassen. „Hier wird nicht nach der Herkunft des Mitarbeiters oder des Patienten geschaut, sondern allen gemeinsam geht es darum, die bestmögliche Versorgung der uns anvertrauten Patienten zu gewährleisten“, sagt PD Dr. Haitham Mutlak, Leitender Oberarzt in der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie. Dieses Zusammenspiel der verschiedenen Expertisen in medizinischer Versorgung, Forschung und Lehre trägt maßgeblich dazu bei, die Patienten bestmöglich zu versorgen und neue Behandlungsmethoden zu entwickeln – getreu dem Leitspruch des Universitätsklinikums: „Aus Wissen wird Gesundheit.“
190.000 Mitarbeiter stehen für Vielfalt
Für den 45-jährigen PD Dr. Mutlak ist die Arbeit mit Patienten und Mitarbeitern unterschiedlichster Herkunft „eine erfrischende und schöne Erfahrung“, für die er sich jeden Tag wieder aufs Neue begeistern könne. „Diesen ‚lockeren‘ Umgang mit fremden Kulturen und deren Anerkennung sehe ich als etwas Besonderes an. Das ist leider nicht überall selbstverständlich“, sagt PD Dr. Mutlak weiter. Zum Diversity-Tag am 28. Mai ist der Familienvater das „Gesicht“ des Universitätsklinikums Frankfurt. Die Kampagne des VUD möchte an diesem Tag bundesweit die Vielfalt der Mitarbeiter der Hochschulkrankenhäuser in den Mittelpunkt rücken. Wie in Frankfurt werden an den VUD-Mitgliedshäusern in ganz Deutschland Banner mit Porträts von realen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehisst. Mit insgesamt über 190.000 Mitarbeitern stehen die Uniklinika sowohl für medizinische wie auch menschliche Vielfalt und Toleranz. Über verschiedene Kommunikationskanäle erzählen die Gesichter der Kampagne an diesem Tag von ihren beruflichen Herausforderungen, der Arbeit im Team sowie auch Persönlichem.
So ist für PD Dr. Haitham Mutlak, der einen israelischen Vater, eine kolumbianische Mutter und Familie in der ganzen Welt hat, das Thema Vielfalt auch im Privaten eine wichtige Angelegenheit. Seine Frau hat ebenfalls einen internationalen Hintergrund und dem Paar ist es wichtig, ihren Kindern durch Reisen ihre facettenreiche Abstammung nahezubringen und erlebbar zu machen.
Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie unter: www.uniklinika.de