Intensivstation 95-3

Auf unserer interdisziplinären neurochirurgischen/neurologischen Intensivstation (95-3) betreuen wir das gesamte Spektrum der neurochirurgischen Intensivmedizin vom schweren Schädel-Hirn-Trauma über die aneurysmatische Subarachnoidalblutung bis hin zu Wirbelsäulentraumata und septischen Spondyodiscitiden.

Auf unserer Intensivstation stehen insgesamt 12 Betten zur Verfügung, welche alle über eine Beatmungsmöglichkeit verfügen. Die auf der Station arbeitende Intensivpflege arbeitet teilweise seit vielen Jahren oder sogar Jahrzehnten auf der neurochirurgischen/neurologischen Intensivstation. Dementsprechend kennt sich die Intensivpflege mit den Krankenheitsbildern sehr gut aus und kann die Patienten optimal versorgen.

Wir bieten ein breites Spektrum der intensivmedizinischen Versorgung, mit beispielsweise erweitertem hämodynamischen Monitoring (Picco) und Dialyse. Zudem sind bei uns alle Formen des einfachen und erweiterten Neuromonitorings möglich. Es kann über externe Ventrikeldrainagen oder Parenchymsonden der Hirndruck kontinuierlich gemessen werden. Zudem besteht die Möglichkeit über ptiO2-Sonden kontinuierlich den cerebralen Sauerstoffpartialdruck zu messen. Darüber hinaus kann über Grid-Elektroden kontinuierlich eine EEG abgeleitet werden und mittels NIRS die transkutane cerebrale Oxygenierung abgeleitet werden.

Darüber hinaus stehen unseren beatmeten Intensivpatienten auch die modernsten Bildgebungsverfahren zur Verfügung (MRT, 3D-Angiographie, CT). 

Zudem beteiligen wir uns regelmäßig an nationalen und internationalen multizentrischen Studien.

Die Intensivstation ist mit einem neurochirurgischen, anästhesiologischen und neurologischen Oberarzt besetzt. Zudem ist ein neurochirurgischer Facharzt vor Ort und zwei Assistenzärzte/innen in Tag- und Nachtschicht.

Des Weiteren sind wir mit den umliegenden neurologischen Rehabilitationskliniken gut vernetzt, sodass ein nahtloser Übergang von der Akutversorgung in die Rehabilitation möglich ist.