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Intensivmedizin auf höchstem Niveau

Die Universitätsmedizin Frankfurt steht für eine umfassende und hochspezialisierte intensivmedizinische Versorgung von Patienten/innen jeden Alters. Im medizinischen Notfall stehen hierfür sowohl der bodengebundene als auch der luftgebundene Rettungsdienst zur Verfügung. Neben zentralen und pädiatrischen Notaufnahmen verfügt die Universitätsmedizin über eine eigene Luftrettungsstation. Damit können auch schwerstkranke und intensivpflichtige Patientinnen und Patienten schnell und gezielt versorgt werden.
Eine besondere Expertise besteht in der Versorgung von Patienten/innen mit schwerem Organversagen. Bei entsprechender Indikation kann ein spezialisiertes Team Patienten/innen direkt aus anderen Krankenhäusern übernehmen und zur weiteren Behandlung, einschließlich einer ECMO-Therapie, an die Universitätsmedizin überführen. 
Das Zentrum für Intensivmedizin verfügt über insgesamt 43 High-Care-Intensivbetten mit modernster Beatmungs- und Überwachungstechnik auf den Stationen E2A, E2B und C1. Hier stehen rund um die Uhr sämtliche etablierten modernen Organersatzverfahren zur Verfügung. Ergänzend bieten die Low-Care-Stationen F2A/B, C1-IMC und E0B eine spezialisierte Versorgung für kritisch erkrankte Patienten/innen, die keiner invasiven Beatmung bedürfen.
Eine umfassende intensivmedizinische Versorgung erfordert neben hochqualifiziertem Personal auch eine leistungsfähige Infrastruktur. Das Zentrum gewährleistet daher rund um die Uhr die Verfügbarkeit von Operations- und Interventionsmöglichkeiten, moderner Schnittbilddiagnostik wie CT und MRT sowie fachspezifischer Konsildienste. Dadurch können notwendige diagnostische und therapeutische Maßnahmen ohne Verzögerung eingeleitet und auch komplexe Krankheitsbilder umfassend behandelt werden. 
Dabei endet die intensivmedizinische Versorgung nicht an den Grenzen des eigenen Standorts. Das Zentrum ist digital mit weiteren Krankenhäusern in Hessen vernetzt und steht in engem fachlichen Austausch mit den dortigen Intensivteams. Diese Zusammenarbeit ermöglicht eine schnelle Beratung und gemeinsame Einschätzung komplexer intensivmedizinischer Situationen und unterstützt eine abgestimmte Versorgung innerhalb der Region. 
So verbindet die Universitätsmedizin modernste intensivmedizinische Verfahren, spezialisierte Expertise und leistungsfähige Versorgungsstrukturen mit einer engen regionalen Vernetzung – für eine sichere und qualitätsorientierte Versorgung rund um die Uhr.

Zielsetzung des ZIF

Das ZIF steht für eine universitätsmedizinisch adäquate und qualitativ hochwertige intensivmedizinische Versorgung. Die enge Verknüpfung von Klinik, Lehre und Forschung bildet dabei die Grundlage unseres Handelns. Gleichzeitig fördern wir die kontinuierliche ärztliche und pflegerische Aus-, Fort- und Weiterbildung und schaffen damit die Voraussetzungen für eine moderne und zukunftsorientierte Intensivmedizin.

Ein besonderer Fokus liegt auf einer effizienten und verantwortungsvollen Nutzung der vorhandenen Ressourcen sowie auf der bedarfsgerechten Bereitstellung umfassender intensivmedizinischer Behandlungskapazitäten. Darüber hinaus unterstützen und sichern wir den Betrieb der zertifizierten Zentren der Universitätsmedizin Frankfurt mit intensivmedizinischem Auftrag.

Eine leistungsfähige Intensivmedizin lebt von der Zusammenarbeit über Fach- und Institutionsgrenzen hinweg. Daher setzen wir auf eine interdisziplinäre, interprofessionelle und krankenhausübergreifende Kooperation. Durch die enge Vernetzung der beteiligten Fachbereiche und Einrichtungen können Kompetenzen gebündelt, Erfahrungen ausgetauscht und gemeinsame Behandlungskonzepte weiterentwickelt werden.

Unser Leistungsspektrum umfasst zudem intensivmedizinische und intensivpflegerische Beratungen, die bei Bedarf auch telemedizinisch erfolgen können. Damit ermöglichen wir eine fachliche Unterstützung unabhängig vom jeweiligen Standort und stärken die Zusammenarbeit mit unseren Partnerkliniken.

Im Rahmen eines G-BA-konformen intensivmedizinischen Netzwerks kooperiert das ZIF strukturiert mit anderen Krankenhäusern. Ziel ist es, die intensivmedizinische Versorgung standortübergreifend zu unterstützen und eine verlässliche fachliche Beratung zu ermöglichen. Für externe Kliniken und medizinische Einrichtungen steht hierfür eine öffentlich zugängliche Kontaktmöglichkeit zur Beratungsanfrage zur Verfügung.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Versorgungsqualität ist ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Durch die Erstellung und regelmäßige Weiterentwicklung von Behandlungskonzepten, Behandlungspfaden und Standard Operating Procedures (SOPs) schaffen wir verbindliche Strukturen und fördern eine einheitliche, evidenzbasierte Versorgung. Die erreichten Entwicklungen und Qualitätsmaßnahmen werden darüber hinaus im Rahmen einer jährlichen öffentlichen Berichterstattung transparent dargestellt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der regelmäßigen und strukturierten Fort- und Weiterbildung. Mitarbeitende des ZIF sowie der angeschlossenen Netzwerkkliniken erhalten kontinuierlich die Möglichkeit, ihre fachlichen und praktischen Kompetenzen weiterzuentwickeln. So stärken wir nicht nur die Qualität der aktuellen Versorgung, sondern schaffen zugleich eine nachhaltige Grundlage für die Intensivmedizin von morgen.