Universitäres Wundzentrum
komplizierte Wunden
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Adresse
Universitäres Wundzentrum
Universitätsklinikum Frankfurt
Theodor-Stern-Kai 7
60590 Frankfurt am Main
Komplizierte Wunden
Wundsprechstunde
Die Ambulanz des universitären Wundzentrums befindet sich im Haus 23 A, 1. OG und ist angegliedert an die Hochschulambulanz für Gefäß- und Endovascularchirurgie.
Sie bietet stationären wie auch ambulanten Patient(inn)en die Möglichkeit der Beratung und Behandlung bei Vorliegen einer chronisch-komplizierten Wunde.
In Kooperation mit den hauptbehandelnden Abteilungen erfolgen im Rahmen der Sprechstunde die basisdiagnostische Abklärung der Wunde und die Definition von Möglichkeiten und Maßnahmen zur Optimierung der lokalen und systemischen Wundbehandlung.
I
Unser Leistungsspektrum umfasst unter anderem:
- Nachstationäre Verlaufskontrollen bei chronisch-komplizierter Wunde/ Wundheilungsstörungen
- Lokale Wundbehandlung nach evidenzbasiertem Standard
- Ambulante Verlaufskontrollen
- Wundbehandlung von Palliativwunden (Tumore, Strahlenschäden, etc.)
- Unterschiedliche Verfahren zum Wund Debridement (Biochirurgie, Shaving, etc.)
- Ultraschallassistierte Wundreinigung
- Koordination der nachstationären Versorgung
- Kommunikation und Kooperation mit externen Leistungserbringern
- Beratung und Initialversorgung von Patienten(i mit Stoma- und Darmfisteln
- Anleitung und Beratung von pflegenden Angehörigen
- Vermittlung von Kontakten zu Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen
Termine können telefonisch oder auf elektronischem Wege vereinbart werden:
Universitäres Wundzentrum
Haus 23 A, 1. OG
Telefon: +49/ (0)69/ 6301-7103
Wundmanagement@unimedizin-ffm.de
Dekubitus-Visite
Die Vermeidung von Druckgeschwüren im Krankenhaus hat für uns oberste Priorität . Obwohl die Medizintechnologie auf dem Gebiet der Diagnostik und Therapie sich stetig weiterentwickelt und Krankheiten schneller und effizienter diagnostiziert und therapiert werden können, ist die Entstehung eines Dekubitus im Zusammenhang mit einem Krankenhausaufenthalt ein weit verbreitetes Problem, welches in unmittelbarem Zusammenhang mit der angewendeten Pflegequalität steht. Um die Dekubitus Inzidenz im Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu senken, wurde ein Stufenplan erarbeitet. Dazu gehört seit Ende Mai 2011 die Einführung einer Dekubitus-Visite auf allen Stationen.Diese fachliche Begleitung unterstützt die Pflegeteams vor Ort bei der frühzeitigen Risikoerkennung und der fachgerechten Prophylaxe . Des weiteren bietet die Visite eine Diskussionsplattform für andere komplizierte Wunden und ermöglich so den fachlichen Austausch der Mitglieder des universitären Wundzentrums mit dem Behandlungsteam des/der Patienten/Patientin.
Konsil Wunde
Seit Juni 2011 haben alle Berufsgruppen, die an der Pflege und Behandlung eines/er Patienten/Patientin beteiligt sind die Möglichkeit, über ORBIS eine Konsilanfrage an das universitäre Wundzentrum zu richten. Das Team aus Wundexpert(inn)en des UWZ bearbeitet die Anfragen zeitnah und erstellt nach Konsultation des/der Patienten/Patientin ein Konsilbericht. Sollte das Hinzuziehen medizinischer Expertise erforderlich sein, werden die behandelnden Ärzte/Ärztinnen darüber informiert und das ärztliche Expertenteam des UWZ eingeschaltet. Ziel der Konsiltätigkeit ist die zeitnahe Erstellung eines Behandlungsplans in Absprache mit den behandelnden Ärzten/Ärztinnen und die bestmögliche Wundbehandlung des/der Patienten/Patientin. Die Pflegeteams der Stationen und auch die Patient(inn)en/Angehörigen werden vor Ort durch die Wundexpert(inn)en in Umsetzung der Behandlungsmöglichkeiten geschult und beraten.