Im Mittelpunkt der Forschung stehen grundlegende molekulare, genetische und zelluläre Mechanismen, die die Entwicklung und Funktion von Blutgefäßen und Herz bestimmen. Untersucht wird, wie sich das Gefäßsystem und das Herz entwickeln, ihre Funktion unter Belastung aufrechterhalten und sich an Erkrankungen, chronischen Stress und Alterungsprozesse anpassen oder dadurch geschädigt werden.
Hierfür werden moderne genetische, molekularbiologische und bildgebende Verfahren mit experimenteller Physiologie und computergestützter Modellierung verbunden. Erforscht werden Prozesse auf verschiedenen Ebenen – von Epigenom, RNA und molekularen Signalwegen über einzelne Zellen und Gewebe bis hin zur Funktion von Organen und des gesamten kardiovaskulären Systems. Dabei kommen sowohl In-vivo-Modelle als auch humane Zell- und Organoidmodelle zum Einsatz.
Langfristiges Ziel ist es, die Mechanismen kardiovaskulärer Gesundheit und Erkrankung besser zu verstehen und daraus präzisere Strategien zur Prävention und Behandlung kardiovaskulärer Erkrankungen zu entwickeln.
Unsere Forschung wird durch zahlreiche Förderprogramme und Forschungsverbünde ermöglicht, darunter der DFG-Exzellenzcluster Cardiopulmonary Institute (CPI), der DFG Sonderforschungsbereich SFB 1531 „Damage control by the stromavascular compartment“, der TRR 267 zu kardiovaskulären nicht-kodierenden RNAs, sowie das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK).
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