Demenz und kognitive Neurologie
Gehe zu
Sprechstunde Hochschulambulanz
T +49 069 6301- 95000
F +49 069 6301- 95069
Terminvereinbarung über Online-Formular:
Online-Terminformular
Terminvereinbarung über Email:
Allgemein-Neurologie
ZNN-Neurologie@unimedizin-ffm.de
Epileptologie
ZNN-Epilepsie@unimedizin-ffm.de
Neuroonkologie
ZNN-Neuroonkologie@unimedizin-ffm.de
Logopädie/Schluckdiagnostik:
ZNN-Logopädie@unimedizin-ffm.de
Rezeptanfragen
ZNN-Rezepte@unimedizin-ffm.de
Laborwerte zusenden
ZNN-Laborwerte@unimedizin-ffm.de
Terminvereinbarung Privatpatienten:
T +49 69 6301 - 95095
Neurologie-Privat@unimedizin-ffm.de
Erreichbarkeit:
Mo-Fr 07:30-13 Uhr
Direktor der Klinik
Univ.-Prof. Dr. med. Christian Grefkes-Hermann, MBA
Adresse
Klinik für Neurologie
Universitätsmedizin Frankfurt
Zentrum der Neurologie und Neurochirurgie (Haus 23 DEF)
Theodor-Stern Kai 7
60596 Frankfurt am Main
Direktionssekretariat/ Chefarzt-Privatsprechstunde
T +49 69 6301 - 95099
F +49 69 6301 - 95089
neurologie-direktor@unimedizin-ffm.de
Schwerpunkt Epilepsie/ Privatsprechstunde
Schwerpunktleiter Univ.-Prof. Dr. med. Felix Rosenow, MHBA
T +49 69 6301 - 95030
F +49 69 6301 - 95039
epilepsiezentrum@unimedizin-ffm.de
Stationäre Aufnahme
T +49 69 6301 - 95090
F +49 69 6301 - 95059
ZNN-Aufnahme@unimedizin-ffm.de
Oberarzt- Privatsprechstunde
T +49 69 6301 - 95095
F +49 69 6301 - 95047
neurologie-privat@unimedizin-ffm.de
Schwerpunkt Neuroonkologie/ Privatsprechstunde
Schwerpunktleiter Prof. Dr. med. Joachim Steinbach
T +49 69 6301 - 95040
F +49 69 6301 - 95049
neuroonkologie-privat@unimedizin-ffm.de
Behandlungsschwerpunkte:
- Alzheimer-Krankheit
- Seltene Demenzen (Frontotemporale Demenz, Lewy-Körperchen-Demenz)
- Abklärung von sekundären Demenz
Einleitung:
Demenzen sind charakterisiert durch eine starke Abnahme der geistigen Fähigkeiten mit Beeinträchtigung der selbständigen Alltagsbewältigung. Die häufigste Form einer Demenz ist die Alzheimer-Krankheit, es gibt aber viele weitere Krankheitsbilder und Ursachen die ebenfalls zu einer kognitiven Störung führen können. In unserer Ambulanz bieten wir in erster Linie die diagnostische Einordnung von kognitiven Störungen und Demenzen an. Zudem befinden wir uns in der Vorbereitung zum Angebot der neuen Antikörper-Therapien bei der Alzheimer-Krankheit (Lecanemab, zurzeit noch nicht verfügbar).
Leistungsspektrum:
- Diagnostische Einordnung von unklaren Demenzen
- Beratung bei spezifischen Therapien
- Neuropsychologische Untersuchung
Team:
Leiter:
Priv.-Doz. Dr. med. Simon Baudrexel
Oberärzte:
Dr. med. Marcel Hildner
Dr. med. Kolja Jahnke
AssistenzärztInnen:
Dr. med. Marlene Bönstrup
Dr. med. Daniel Charissé
Dr. rer. nat. Ricardo Kienitz
Dr. med. Franziska Mayser
Johanna Herget
Dr. med. Bastian Roller
Dr. med. Michael Strüber
Dr. med. Daniel Spitzer
Dr. med. Christian Wilmes
Einleitung
Mit Demenz bezeichnet man den Verlust intellektueller Leistungsfähigkeit, verursacht durch einen Untergang von Nervenzellen des Gehirns.
Typisch sind Beeinträchtigungen des Gedächtnisses, der räumlichen Orientierung, der Sprache und des praktischen Geschicks, ohne Trübung des Bewusstseins. Eine Vielzahl von Erkrankungen des zentralen Nervensystems können ein demenzielles Syndrom hervorrufen. Dieses hat zur Folge, dass die betroffenen Menschen ihre alltäglichen Aufgaben nicht mehr ausführen können. Aktuellen Schätzungen zufolge leben In Deutschland ca. 1,6 Million Menschen mit einer Demenz, die meisten hiervon (rund 60-70 %) leiden an der Alzheimer'schen Krankheit. Die Zahl Betroffener steigt stark mit dem Alter an, von etwa 1,5% in der Altersgruppe der 65-69jährigen auf ca. 20% in der Altersgruppe der 85-89jährigen. In den letzten Jahren haben die Erkenntnisse über die Alzheimer’sche Erkrankung deutlich zugenommen und angesichts medikamentöser Behandlungsmöglichkeiten sowie auch für die persönliche Lebensplanung erscheint eine frühe Diagnose wichtig. Genause wichtig ist jedoch auch das Erkennen anderer, seltenerer Demenzerkrankung, da für diese sowohl die Behandlungsmöglichkeiten als auch die Prognose von der Alzheimer Demenz abweichen.
Neben Demenzerkrankungen befassen wir uns im Rahmen der Kognitiven Neurologie auch mit Störungen einzelner Hirnleistungen als Folge umschriebener Schädigungen des Gehirns, wie z.B. nach einem Schlaganfall oder einer Schädelhirnverletzung. Dabei kommt es anders als bei der Demenz oft nur zu Störungen in bestimmten Bereichen (z.B. Objekterkennung), die in der klinischen Routineuntersuchung oft nicht erkannt werden, die aber im Lebensalltag durchaus relevant sein können.
Leistungsspektrum
- Diagnostik mittels neurologischer Anamnese und Untersuchung, laborchemische Ausschlussdiagnostik von konkurrierenden Ursachen, neuropsychologischer Testung
- Liquordiagnostik im stationären Rahmen
- Behandlungsempfehlungen und Beratung
Praktische Hinweise
T +49 069 6301- 95000
F +49 069 6301- 95069
M znn-ambulanz@unimedizin-ffm.de
Online Terminformular
Telefonische Sprechzeiten: Montag bis Freitag von 9:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 15:00 Uhr
Sollten Sie uns unter der angegebenen Nummer nicht erreichen, können Sie uns Ihr Anliegen bzw. Ihren Terminwusch auch über unser Online-Terminformular mitteilen. Für die Vorstellung in der neurologischen Hochschulambulanz sowie in den Spezialambulanzen benötigen Sie einen gültigen Überweisungsschein von einem niedergelassenen Neurologen oder Neurologin und Ihre Versichertenkarte. Um dem behandelnden Arzt oder Ärztin einen detaillierten Einblick in Ihre Krankengeschichte und damit eine gute Behandlung zu ermöglichen, bitten wir Sie, bereits vorhandene Arztbriefe, CD’s oder QR-Codes bildgebender Verfahren mit deren jeweiligen schriftlichen Befunden, sowie weitere Befundberichte und Unterlagen zu Ihrem Termin mitzubringen. Um den Ablauf zu erleichtern, können Sie diese auch bereits vor Ihrem Besuch über unser Upload-Portal hochladen: https://upload.jivex.de/ukfra.
Team
PD Dr. med. Simon Baudrexel (Leiter, Oberarzt)