Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
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Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Universitätsklinikum Frankfurt
Heinrich-Hoffmann-Straße 10
60528 Frankfurt am Main
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Zur Anmeldung oder Fragen kontaktieren Sie uns gern über psychotherapie.forschung@ukffm.de.
Klinische Studie für Patientinnen und Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörung
Studienhintergrund:
Aggressivität ist ein weit verbreitetes Problem bei Patientinnen und Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörung. Betroffene zeigen häufig reaktive Aggressivität und geraten dadurch in Konflikte mit ihnen nahestehenden Menschen und der Gesellschaft. Sie reagieren dabei zum Beispiel oft empfindsam auf vermeintliche, soziale Bedrohungen oder lassen sich leicht von den Gefühlen anderer Menschen anstecken. Dies führt immer wieder zu starkem Ärger und anderen negativen Gefühlen sowie hoher innerer Anspannung. Gelegentlich geht dies so weit, dass es zu aggressiven Durchbrüchen kommt, das heißt, dass Betroffene laut schimpfen, Gegenstände zerstören, ihren Ärger gegen andere Menschen richten oder auch andere Menschen körperlich angehen.
Die Universitätsmedizin Frankfurt bietet psychotherapeutische Gruppentherapien zur Reduktion von Aggressivität, Ärger und Reizbarkeit an. Diese umfassen eine Einzelsitzung zur Einführung gefolgt von 13 Gruppensitzungen (1,5 Stunden pro Sitzung, zweimal pro Woche) über einen Zeitraum von 8 Wochen. Vor und nach der Therapie erfolgen Untersuchungen in Form von Interviews und Online-Befragungen, um den Therapieerfolg zu messen. Die Gruppentherapie wird gleichzeitig an sieben Standorten in Deutschland untersucht und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.
Wen suchen wir?
- Frauen und Männer zwischen 18 und 55 Jahren aus Frankfurt und Umgebung (max. 70km),
- die eine Borderline-Diagnose haben oder Borderline-Symptome aufweisen,
- unter aggressiven Impulsen, Ärgergefühlen oder Reizbarkeit leiden und
- aktuell in keiner psychotherapeutischen Behandlung sind oder diese über den Zeitraum der Gruppentherapie pausieren könnten.
- Kostenfreie Teilnahme an einer psychotherapeutischen Gruppentherapie,
- Möglichkeit, die eigene Aggressivitäts- und Ärgerproblematik zu verstehen und zu bewältigen,
- Beitrag zu wissenschaftlicher Forschung, die zukünftig anderen Betroffenen helfen kann.
Vorteile der Teilnahme:
Name der Studie: Mechanismus-basierte Anti-Aggression Psychotherapie (MAAP)
Eine multizentrische randomisierte kontrollierte klinische Studie für Patientinnen und Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörung
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