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Forschung

Unser Fachbereich befasst sich mit psychiatrischen Störungen über die gesamte Lebensspanne, mit einem besonderen Schwerpunkt auf affektiven Störungen, Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Schizophrenie, Suizidalität, aggressionsbezogener Psychopathologie und neurodegenerativen Erkrankungen. Unsere Forschung vereint interdisziplinäre Expertise aus Psychiatrie, klinischer und angewandter Psychologie sowie translationaler Neurobiologie, um die pathophysiologischen, genetischen und molekularen Mechanismen aufzuklären, die diesen Störungen zugrunde liegen, und innovative, personalisierte Behandlungsstrategien zu entwickeln.

Wir nutzen ein breites Spektrum modernster Methoden im Rahmen der translationalen und experimentellen Medizin. Dies ermöglicht es uns, Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung zügig in die klinische Anwendung zu übertragen. Unser methodisches Spektrum umfasst Tiermodelle, zellbasierte und molekulare Ansätze, Neurobildgebung, Pharmakologie sowie die Erforschung von Stoffwechsel- und Lebensstilinterventionen.

Ein zentraler Pfeiler unseres translationalen Ansatzes ist die enge Zusammenarbeit zwischen grundlagenwissenschaftlichen und klinischen Forschungsgruppen. Durch die Verknüpfung von Arbeiten an zellfreien Systemen, Zellkulturen und Tiermodellen mit Studien an gesunden Probandinnen und Probanden sowie Patientinnen und Patienten schlagen wir eine Brücke zwischen mechanistischer Forschung und klinischer Innovation.

Unser Fachbereich leitet gemeinsam das interdisziplinäre LOEWE-Zentrum DYNAMIC und ist Mitleiter eines Sonderforschungsbereichs (SFB), der sich mit der Neurobiologie und den Mechanismen aggressiven Verhaltens befasst. Darüber hinaus sind unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an zahlreichen nationalen und internationalen Kooperationen beteiligt, die durch wettbewerbsorientierte Drittmittel gefördert werden, darunter Projekte der Europäischen Union und des Wellcome Trust.

Im Jahr 2025 veröffentlichten Mitglieder unseres Fachbereichs mehr als 100 begutachtete wissenschaftliche Publikationen und führten über 38 extern finanzierte Forschungsprojekte durch. Dies unterstreicht die thematische Breite, internationale Sichtbarkeit und klinisch-translationale Bedeutung unserer Forschungsaktivitäten.