Skip to main content

Angehörigensprechstunde

Psychische Erkrankungen betreffen nicht nur die erkrankte Person selbst, sondern häufig auch ihr unmittelbares Umfeld. Angehörige und nahestehende Bezugspersonen übernehmen oft eine wichtige unterstützende Rolle und stehen dabei vor vielfältigen Herausforderungen. Viele erleben Sorgen, Unsicherheit im Umgang mit der Erkrankung oder fühlen sich durch die veränderte Lebenssituation belastet.

Unsere Angehörigensprechstunde richtet sich an Angehörige und nahestehende Bezugspersonen von Menschen mit psychischen Erkrankungen – unabhängig davon, ob die betroffene Person bisher in unserer Klinik behandelt wurde.

Die Sprechstunde bietet einen geschützten Rahmen für Information, Beratung und Unterstützung. Gemeinsam können Fragen zur psychischen Erkrankung, zu Behandlungsmöglichkeiten sowie zum hilfreichen Umgang mit der betroffenen Person besprochen werden. Ebenso besteht Raum für die eigenen Anliegen, Belastungen und Bedürfnisse der Angehörigen.

Ziel ist es, das Verständnis für die Erkrankung zu fördern, Sicherheit im Umgang mit herausfordernden Situationen zu vermitteln und die psychische Gesundheit sowie die eigenen Ressourcen der Angehörigen zu stärken.

Neben Sprechstundenterminen bietet wir darüber hinaus regelmäßig Informationsabende für Angehörige zu verschiedenen Krankheitsbildern an, unter anderem zu Depressionen, bipolaren Störungen und Schizophrenie.

Bei Fragen oder Interesse an unserem Angebot melden Sie sich gerne an angehoerigensprechstunde@unimedizin-ffm.de.

Wenn Sie auf der Suche nach Austausch oder Selbsthilfe als angehörige Person sind, finden Sie beim Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. (BApK) ein umfassendes Angebot an Beratung, Selbsthilfegruppen und weiteren Unterstützungsformaten.

Angehörigengruppen

In den Angehörigengruppen werden Angehörige von unseren Ärzten und Psychologen an mehreren Terminen über die wichtigen Aspekte der Erkrankung informiert. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Austausch mit anderen Angerhörigen. De Erfahrungen zeigt, dass vom Besuch einer solchen Gruppe nicht nur die Angehörigen selbst sondern auch die Erkrankten profitieren.