Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Aktuelles
FLASH - Präventionsprojekt an Frankfurter Schulen
(Frankfurt Lernt, was Anders Sein Heißt)
- Kontakt
- Hintergrund
- Unser Konzept:
- Kontaktaufnahme
- Wissenschaftliche Evaluation unseres Projektes
- Dokumente
- Was bisher geschah
- Unser Team
- Dr. rer. nat. Catherine Barnes-Scheufler
- Amie Alexander
- Anna Gold
- Tanja Skupsch
- Marie-Luise Back
- Positive Rückmeldungen
- FLASH in der Presse
- Unsere Kooperationspartner
Adresse
Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Universitätsklinikum Frankfurt
Heinrich-Hoffmann-Straße 10
60528 Frankfurt am Main
Hintergrund
Psychische Erkrankungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt und beginnen in ca. 70% der Fälle vor Erreichen der Volljährigkeit. Etwa 75% der dieser Erkrankungen werden im Erwachsenenalter fortgeführt und sind mit erheblichen Einschränkungen auf das allgemeine Funktionsniveau verbunden, die bei vielen Betroffenen zu einer Einschränkung der Lebensqualität führt.
Immer wieder fällt auf, dass das Wissen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen über psychische Erkrankungen nur unzureichend ausgeprägt ist und Angst vor Stigmatisierung auch in der heutigen Zeit noch viele daran hindert sich (rechtzeitig) Hilfe zu holen.
Um dieser Stigmatisierung entgegenzuwirken und Aufklärung als evidenzbasierte, präventive Maßnahme in den Frankfurter Schulen einzuführen, wurde das Suizidpräventionsprojekt FLASH ins Leben gerufen
Unser Konzept:
Unser Angebot richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler der Klassen 9-13 an hessischen Schulen. Aktuell haben wir leider keine Kapazitäten für Klassen aus anderen Jahrgängen und Schulen außerhalb Hessens. Wir bieten auch keine Fortbildungen für Lehrkräfte an - verweisen hierbei jedoch gerne auf unsere Kollegeninnen und Kollegen von tomoni.
Der Workshop dauert 3 Zeitstunden (4 Schulstunden). Das Ziel unseres Workshops ist die Entstigmatisierung sowie die Wissensvermittlung bezüglich psychischer Erkrankungen im Klassenverbund.
Mit diesem Text: „Der Workshop umfasst eine Einführung in das Thema, den Bericht einer betroffenen Person mit anschließender Diskussion und Fragerunde, eine Gruppenarbeit zu Symptomen psychischer Erkrankungen sowie das gemeinsame Erarbeiten von Resilienzstrategien.
Der Workshop umfasst eine Einführung in das Thema, den Bericht einer betroffenen Person mit anschließender Diskussion und Fragerunde, eine Gruppenarbeit zu Symptomen psychischer Erkrankungen sowie das gemeinsame Erarbeiten von Resilienzstrategien.
Während des Workshops nehmen wir uns selbstverständlich Zeit für Fragen der Schüler*innen und gehen auf Anliegen im Rahmen der Veranstaltung ein. Für darüber hinausgehende oder persönliche Gespräche besteht zudem das Angebot einer Sprechstunde bei ancora.
Gerne können ganze Jahrgänge an unserem Projekt teilnehmen, jedoch arbeiten wir pro Workshop mit einer Klasse. In der Regel finden die Workshops nicht parallel statt, sondern ein Workshop pro Tag. Weitere Informationen stehen auch auf unserem Anmeldeformular.
Kontaktaufnahme
Unter der Kategorie „Dokumente“ finden Sie unser Anmeldeformular. Sobald uns das ausgefüllte Anmeldeformular erreicht, machen wir Ihnen konkrete Terminvorschläge.
Wissenschaftliche Evaluation unseres Projektes
Um die Zufriedenheit der Teilnehmenden mit den Workshops und den Wissenszuwachs durch diese sicherzustellen, schließt jeder Workshop mit einer kurzen Evaluation ab. Darüber informiert unser Schülerbrief, welcher mit den Teilnehmenden im Voraus durchgegangen werden soll. Diesen finden Sie unter der Kategorie Dokumente.
Was bisher geschah
Seit Februar 2022 sind wir regelmäßig in hessischen Schulklassen zu Gast und führen dort unsere FLASH-Workshops durch. Was mit dem ersten Klassenbesuch begann, hat sich zu einem festen Angebot entwickelt: Inzwischen erreichen wir beinahe jede Woche eine neue Schulklasse und sprechen gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern über psychische Gesundheit.
Darüber hinaus ist FLASH regelmäßig bei Projekttagen, Fachtagungen und öffentlichen Veranstaltungen vertreten.
Unsere Aktivitäten im Überblick
2022
- Erster Besuch einer Schulklasse im Rahmen eines FLASH-Workshops
- Teilnahme am Schülersuizidpräventionstag
- Teilnahme an der Psychiatriewoche Frankfurt
- Vorstellung des Projekts im Arbeitskreis Fortbildung der Heinrich-Hoffmann-Schule
2023
- Teilnahme am Schülersuizidpräventionstag
- Teilnahme an der Psychiatriewoche Frankfurt
- Teilnahme an der Night of Science der Goethe-Universität Frankfurt
- Teilnahme am Fachtag „Psychische Gesundheit in der Schule“
2024
- Teilnahme an der Psychiatriewoche Frankfurt
- Teilnahme an der Night of Science der Goethe-Universität Frankfurt
2025
- Teilnahme am Schülersuizidpräventionstag
- Teilnahme an der Psychiatriewoche Frankfurt
- Teilnahme an der Veranstaltung „Laut über Leises sprechen: Psychische Gesundheit und Suizidprävention im Schulalltag“ der Stiftung Polytechnische Gesellschaft und tomoni
- FLASH X Eintracht Frankfurt – gemeinsam für psychische Gesundheit starkmachen
2026
- Teilnahme am Berufsinformationsabend an der Georg-Kerschensteiner-Schule in Kooperation mit dem Rotary Club Seligenstadt“
Unser Team
Dr. rer. nat. Catherine Barnes-Scheufler
Neurowissenschaftlerin
Projektleiterin
Amie Alexander
B.A.
Termin- und Projektorganisation
Anna Gold
Psychologin
Wissenschaftliche Evaluation
Tanja Skupsch
Psychologin
Workshopleitung
Marie-Luise Back
Psychologin
Workshopleitung
Ehemalige Beteiligte an dem FLASH-Projekt
Arzt Hendrik Friedrichsen, ehemaliger Workshopleiter
Funktionsoberärztin Murielle Brum, ehemalige Workshopleiterin
Ärztin Sana Rabia Arshad , ehemalige Workshopleiterin
Psychologin Henriette Ptassek, ehemalige Workshopleiterin
Marlene Macke, cand. med., ehemalige Wissenschaftliche Evaluation
Sara Asgarian, B.Sc., ehemalige Ansprechperson für Betroffene
Ärztin Patricia Getty, ehemalige Workshopleiterin
Facharzt für Psychiatrie Ahmed Zaher, ehemaliger Workshopleiter
Ärztin Nene Kobayashi, ehemalige Workshopleiterin
Neurowissenschaftlerin Anna Yotova, ehemalige ehrenamtliche Unterstützung
Psychologin Aylin Kallmayer, M.Sc, ehemalige ehrenamtliche Unterstützung
Psychologin Julia Beitner, ehemalige ehrenamtliche Unterstützung
Psychologin Clara Frommke, ehemalige Workshopleiterin
Psychologin Sara Horvath, ehemalige Workshopleiterin
Psychologin Theresa Martin, ehemalige Workshopleiterin
Semira Neef, ehemalige studentische Hilfskraft
Vielen Dank für Eure Mitarbeit!
Positive Rückmeldungen
Vielen Dank für das Angebot, die Planung und Durchführung des Workshops. Es gibt Tage, an denen Schule so stattfindet, wie ich es mir wünsche. Mit der Veranstaltung haben Sie einen solchen Tag gestaltet. An der Beteiligung und der spürbaren Betroffenheit der Schülerinnen und Schüler hat man gemerkt, dass die Inhalte nicht nur von Interesse waren, sondern auch in jedem Zuhörer / jeder Zuhörerin angekommen sind.
– Herr Hartart (Berufsbildende Schulen Berta Jourdan)
Sowohl die Organisation als auch die Durchführung der Workshops durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Universitätsklinikums war sehr gut. Ich habe sehr positive Rückmeldung von unseren Schülerinnen sowie Schülern erhalten. Ebenso denke ich, dass es dringend notwendig ist, diese Thematik in der Schulgemeinde anzusprechen. Diese Initiative ist sehr hilfreich, einerseits psychischen Erkrankungen das Stigma zu nehmen, andererseits Jugendliche dazu ermutigen, offener über psychische Nöte zu reden. Gerne werden wir auch im kommenden Jahr das Angebot in Anspruch nehmen.
- Herr Kley (Taunusgymnasium)
Hilfreich und wertvoll, wenn man schon von den verschiedenen psychischen Erkrankungen gehört hat, die einem ggf. später im Leben bei sich oder anderen im Umfeld begegnen können.
– Frau Deliry (Wöhlerschule)