Was macht Stress mit uns – und was hilft dagegen? Das AROUSE-Projekt

Im Projekt AROUSE gehen wir der Frage nach, wie sich akuter und langfristiger Stress auf Körper, Psyche und Denken auswirkt. Besonders interessiert uns dabei, wie sich Stress auf das Sprachverstehen auswirkt – also darauf, wie gut wir unter Stress Gesprochenes aufnehmen und verarbeiten können.

Ein weiterer wichtiger Aspekt unserer Forschung: Kann soziale Unterstützung – selbst auf Distanz – helfen, mit Stress besser umzugehen? Wir untersuchen, ob und wie gesunde Personen durch digitale oder symbolische Nähe von anderen profitieren, wenn sie unter Stress stehen.

Um all das herauszufinden, messen wir:

  • Körperliche Reaktionen wie Herzaktivität (EKG) und den Cortisolspiegel (ein Stresshormon),
  • Psychologische Merkmale, darunter das subjektive Stressempfinden,
  • sowie die kognitive Leistung, insbesondere in einem Sprachverstehens-Experiment.

Unser Ziel ist es, besser zu verstehen, wie Stress wirkt – und was ihn abmildern kann.

Einschlusskriterien

Sie haben Interesse an einem unserer Experimente teilzunehmen und 

  • sind Rechtshänder:in?
  • sind zwischen 18 und 50 Jahre alt?
  • haben die Allgemeine (Fach-)Hochschulreife?
  • sind körperlich und psychisch gesund (nehmen keine Medikamente ein)?

Aufwand:

  • Online-Fragebogen
  • Zwei jeweils 1,5 stündige Sitzungen bei uns in der Klinik für Psychiatrie (Universitätscampus Niederrad)

Aufwandsentschädigung:

Sie erhalten 15€/h für die Teilnahme

Team

Prof. Dr. Maren Schmidt-Kassow (PI)

Prof. Dr. Silke Paulmann (Essex, Kollaboratorin)

Prof. Dr. Jochen Kaiser (Kollaborator)

Martiel Salim-Latzel (Kollaboratorin)

Carolin Blauth (medizinische Doktorandin)

Carina Fried (medizinische Doktorandin)

Alessia-Nadia Günter (medizinische Doktorandin)

Livia Koziol (medizinische Doktorandin)

Hannah Sophie Schad (medizinische Doktorandin)