CORA 2.0 – Wie wirkt sich Bewegung auf kognitive Leistung und neuronale Verarbeitung aus?

In der CORA 2.0 Studie untersuchen wir, ob synchronisierte Bewegung – etwa auf einem Fahrradergometer, Laufband oder beim freien Gehen – kognitive Aufgaben erleichtert oder erschwert. Teilnehmende bearbeiten eine Lernaufgabe im Sitzen sowie unter verschiedenen Bewegungsbedingungen. Dabei erfassen wir nicht nur die Leistung in der Aufgabe, sondern auch die Gehirnaktivität mithilfe von EEG. Durch die Analyse ereigniskorrelierter Potenziale (EKPs) und zeitfrequenzbasierter Aktivitätsmuster erhalten wir Einblicke in die neuronalen Prozesse während der kognitiven Verarbeitung unter körperlicher Aktivität.

Ein besonderer Fokus liegt aktuell auf Personen mit ADHS. Wir prüfen, ob sie von anderen Lernbedingungen profitieren als neurotypische Kontrollpersonen – ein Ansatz, der sowohl für die Grundlagenforschung als auch für anwendungsbezogene Fragestellungen im Bereich der Lern- und Fördermethoden von Bedeutung ist.

Ziel der Studie:
Wir wollen besser verstehen, ob und unter welchen Umständen simultane körperliche Aktivität Lernprozesse beeinflusst – und ob sich daraus differenzielle Empfehlungen für verschiedene Zielgruppen (z. B. Menschen mit ADHS) ableiten lassen.

Einschlusskriterien

Teilnehmende gesucht (Personen mit und ohne ADHS-Diagnose)!

Sie haben Interesse an einem unserer Experimente teilzunehmen und 

  • sind Rechtshänder:in?
  • sind zwischen 18 und 50 Jahre alt?
  • sind normalgewichtig?
  • sprechen keine slawische Sprache?
  • sprechen Deutsch auf muttersprachlichem Niveau (C2)?
  • nehmen keine Medikamente ein?

Aufwand:

  • Online-Fragebogen
  • Zwei jeweils 1,5 stündige Sitzungen bei uns in der Klinik für Psychiatrie (Universitätscampus Niederrad)

Aufwandsentschädigung:

Sie erhalten 15€/h für die Teilnahme

Team

Prof. Dr. Maren Schmidt-Kassow (PI)

Prof. Dr. Jochen Kaiser (PI)

Dr. Cornelius Abel (MPI für empirische Ästhetik, Kollaborator)

Henk Droste (medizinischer Doktorand)

Timothy White (medizinischer Doktorand)

Hannah Heider (Bachelorandin)