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Wie wirkt sich Fasten auf unsere Stressreaktivität aus?

In der Fasten-Studie untersuchen wir, wie sich kurzfristiger Nahrungsverzicht auf die Stressreaktivität auswirkt. Besonders interessiert uns, ob Menschen nach 16 Stunden Fasten (nur Wasser und ungesüßter Tee) anders auf akuten Stress reagieren als im gesättigten Zustand.

Dazu erfassen wir:

  • Psychologische Faktoren, z. B. subjektives Stressempfinden und emotionale Reaktionen
  • Körperliche Stressparameter, wie Herzschlag, Blutdruck, Hautleitfähigkeit und der Cortisolspiegel
  • Kognitive Funktionen, z. B. die Verarbeitung emotionaler Reize oder die Aufmerksamkeit

Ein weiterer Schwerpunkt der Studie ist die Frage:
Welche Methode hilft am besten, sich nach Stress wieder zu erholen? Wir vergleichen dabei moderate körperliche Aktivität (Radfahren auf dem Ergometer) mit passiver Entspannung (Liegen im Liegestuhl).

Unser Ziel:
Wir möchten besser verstehen, wie Fasten unser Verhalten beeinflusst – und welche Strategien helfen können, auch in stressigen Situationen ruhig und gelassen zu bleiben.

Einschlusskriterien

Sie haben Interesse an einem unserer Experimente teilzunehmen und 

  • sind Rechtshänder:in?
  • sind zwischen 18 und 50 Jahre alt?
  • haben die Allgemeine (Fach-)Hochschulreife?
  • sind körperlich und psychisch gesund (nehmen keine Medikamente ein)?

Aufwand:

  • Online-Fragebogen
  • Zwei jeweils 1,5 stündige Sitzungen bei uns in der Klinik für Psychiatrie (Universitätscampus Niederrad), davon eine Sitzung gefastet (16 h ohne Essen, ausschliesslich Wasser/ungesüsster Tee)

Aufwandsentschädigung:

Sie erhalten 15€/h für die Teilnahme

Team

PD Dr. Silke Matura (PI)

Prof. Dr. Maren Schmidt-Kassow (PI)

Prof. Dr. Michael Plichta (PI)

Verena Grimm (medizinische Doktorandin)

Johanna Wulff (medizinische Doktorandin)

Nadine Steinbach (Masterandin)

Sara Berhane (Bachelorandin)

Pauline Diehl (Bachelorandin)

Anna Feldhusen (Bachelorandin)

Eileen Traxel (Bachelorandin)