Goethe Research Professorship für Prof. Dr. Ulrich Hegerl
Die Goethe-Universität Frankfurt am Main hat zum 1.Januar 2025 die Goethe Research Professorship an Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl für den Zeitraum von drei Jahren verliehen.
Damit würdigt die Universität Prof. Hegerls herausragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich affektiver Störungen und Suizidprävention, die national wie international große Beachtung finden. Prof. Ulrich Hegerl setzt sich seit mehr als 30 Jahren mit großem Engagement für die bessere Erforschung und Aufklärung über Depression und die Suizidprävention ein. Der Psychiater ist Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention (SDD) sowie der European Alliance Against Depression (EAAD). Hegerl wurde für seinen Einsatz vielfach ausgezeichnet und ist regelmäßig in den Medien (u.a. im eigenen NDR-Podcast „Raus aus der Depression“ mit Harald Schmidt) und auf Kongressen als Experte rund um das Thema Depression vertreten. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Behandlung psychisch erkrankter Menschen und war bis 2019 Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universitätsmedizin Leipzig. Er veröffentlichte bereits über 600 wissenschaftliche Publikationen. Mehr Infos: https://www.deutsche-depressionshilfe.de/ueber-uns/die-stiftung/vorsitzender-ulrich-hegerl
Der Ehrentitel wird an renommierte Forscher vergeben, auch mit dem Ziel, das Forschungsprofil der Universität zu stärken. Prof. Hegerl leitet mehrere erfolgreich beantragte europäische Verbundprojekte wie MENTBEST oder MENTBOX. Im Projektzeitraum soll die Durchführung und Publikation der zahlreichen von Prof. Hegerl geleiteten Forschungsprojekte sowie die weitere Verzahnung der Forschungsprojekte im Rahmen von SDD und EAAD mit der Universitätsmedizin Frankfurt erfolgen.
Hierdurch wird das Forschungsprofil der Goethe-Universität im Bereich „Stimmungserkrankungen und Suizidprävention“ gestärkt.
FLASH - Präventionsprojekt an Frankfurter Schulen
Psychische Erkrankungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt und beginnen in ca. 70% der Fälle vor Erreichen der Volljährigkeit. Etwa 75% der dieser Erkrankungen werden im Erwachsenenalter fortgeführt und sind mit erheblichen Einschränkungen auf das allgemeine Funktionsniveau verbunden, die bei vielen Betroffenen zu einer Einschränkung der Lebensqualität führt.
Immer wieder fällt auf, dass das Wissen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen über psychische Erkrankungen nur unzureichend ausgeprägt ist und Angst vor Stigmatisierung auch in der heutigen Zeit noch viele daran hindert sich (rechtzeitig) Hilfe zu holen.
Um dieser Stigmatisierung entgegenzuwirken und Aufklärung als evidenzbasierte, präventive Maßnahme in den Frankfurter Schulen einzuführen, wurde das Suizidpräventionsprojekt FLASH ins Leben gerufen.
FAZ Artikel: "Die Angst der Patienten vor Antidepressiva"
Viele Patienten, die unter Depressionen leiden, wollen keine Medikamente nehmen. Dabei könnten diese nach Einschätzung von Psychiater Ulrich Hegerl dazu beitragen, dass die Menschen überhaupt die Kraft finden, sich ihren Problemen zu stellen.
Long-COVID: Was man über Hilfe für Kopf und Psyche weiß
Die Corona-Infektion ist überstanden. Es bleiben unter anderem Konzentrationsstörungen, Müdigkeit oder Depressionen: Long-COVID. Wer ist gefährdet? Welche Therapien gibt es?
Manche Menschen, die eine COVID-19-Erkrankung durchgemacht haben, sind auch Wochen und Monate später nicht wieder gesund. Mediziner:innen sprechen von Long-COVID, wenn mindestens vier Wochen nach der Infektion noch Folgen zu spüren sind. Unter dem Begriff Post-COVID fassen sie Gesundheitsprobleme zusammen, die drei Monate oder länger nach der Corona-Infektion noch bestehen.
National Center of Affective Disorders (NCAD)
The mission of the National Center of Affective Disorders (NCAD) is to accomplish research in a highly translational manner, with structures that enable rapid conduct of translational clinical studies using academic as well as industry frameworks in a reliable way. The NCAD aims to extend and implement joint phenotyping protocols (including EMA approaches), biobanks with common standard operating procedures and a common recruitment pipeline. The NCAD will set up a contractual template to speed up regulatory processes and legal negotiations in research. The NCAD intends to be the major Centre in Germany to conduct academic investigator-initiated trials (IIT) and be the main partner to be approached by industry to conduct phase II, -III and -IV clinical studies in affective disorders. Importantly, studies are not limited to drug trials but also include well-controlled studies on neurostimulation and psychotherapy, where the lack of high-level evidence from well-controlled trials is most evident. The NCAD comprises leading institutions in the field of Affective Disorder in Germany. It is an excellent platform for translational approaches and effective recruitment for clinical studies through this unique cooperation.
ECNP Podcast mit Prof. Dr. Andreas Reif
In this podcast Andreas Reif, past-chair of the Scientific Programme Committee, is in conversation with Early Career Advisory Panel chair Nils Opel. Andreas Reif, who studies molecular underpinnings of neuropsychiatric disorders, talks about his life in science and how science has speeded up since he started his career. In addition, he shares some advice to ensure a successful career start, elaborates on his participation in research networks and the impact of the COVID19 pandemic on research and mental health
Focus-Gesundheit Top-Mediziner 2021
Prof. Dr. Andreas Reif zählt für die Redaktion von Focus-Gesundheit zu den Top-Mediziner 2021 in den Bereich Angst- und Zwangststörungen, Suchterkrankungen und Schizophrenie.
Bipolar hautnah - mit Prof. Dr. Andreas Reif
Prof. Dr. Andreas Reif erklärt einfach und verständlich, was die Bipolare Störung ist, was eine erfolgreiche Behandlung ausmacht und warum die Einbeziehung von Betroffenen und ihrer Angehörigen unverzichtbar ist. Prof. Dr. Reif ist Leiter der Psychiatrie an der Uniklinik Frankfurt und Vorstandsmitglied der DGBS e.V. Die Serie "Bipolar hautnah" ist eine Produktion der Psychiatrie-Filme, Andrea Rothenburg im Auftrag der DGBS e.V.
Bericht 2015-2020 der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Auf diesen umfassenden Bericht über die Tätigkeiten unserer Klinik in den Jahren 2015-2020 können sie hier zugreifen.