Einleitung

Die nuklearmedizinische Lungendiagnostik erlaubt den nicht-invasiven Nachweis der Lungendurchblutung (Perfusion) und -belüftung (Ventilation). Sie kommt u. a. bei Verdacht auf eine Lungenarterienembolie oder zur Bestimmung der Durchblutungsverhältnisse vor einer Lungenoperation zur Anwendung.

Vorbereitung

Vorbereitung

  • Eine besondere Vorbereitung ist nicht notwendig, Medikamente können wie gewohnt eingenommen werden.

  • Bitte bringen Sie alle relevanten Voruntersuchungen mit: CDs, schriftliche Befunde und Arztbriefe.

  • Bei Schwangerschaft muss die Indikation individuell geprüft werden. Stillende Patientinnen müssen eine Stillpause nach der Untersuchung beachten.

Ablauf der Untersuchung

Ablauf der Untersuchung

Ventilationsszintigraphie: 99mTc-Pertechnetat wird zu einem schwach radioaktiven Luftgemisch vernebelt und über eine Atemmaske eingeatmet.  Im Anschluss erfolgen Aufnahmen über ca. 30 Minuten mittels Gammakamera.

Perfusionsszintigraphie: Schwach radioaktiv markierte Eiweißpartikel (99mTc-MAA = Makro-Albumin-Aggregate) werden als Injektion verabreicht. Erneut erfolgen Aufnahmen mittels Gammakamera über ca. 30 Minuten.