Skip to main content

Verantwortung übernehmen heißt für uns:

Medizin nicht nur im einzelnen Behandlungsfall zu denken, sondern in ihrer Wirkung für Menschen, Stadt und Land.

Die Universitätsmedizin Frankfurt versorgt täglich zahlreiche Notfallpatientinnen und Notfallpatienten, behandelt schwerstkranke Menschen mit hochspezialisierter Medizin, forscht an neuen Therapien und bildet Fachkräfte für ein starkes Gesundheitssystem aus.

Dieser Auftrag geht weit über Diagnostik und Therapie hinaus. Verantwortung zeigt sich in Spitzenmedizin für Menschen mit schweren und seltenen Erkrankungen, im Einsatz für Frühgeborene, schwerkranke Kinder, psychisch erkrankte Menschen, Menschen mit Suchterkrankung und Gewaltopfer. Verantwortung beginnt aber nicht erst, wenn Krankheit akut wird. Sie bedeutet auch, Gesundheit zu schützen, aufzuklären und vorzubeugen, etwa durch Früherkennungsuntersuchungen, Präventionsangebote und Gesundheitsbildung.

Unsere Aufgabe ist es, Versorgung nicht nur heute zu leisten, sondern sie für morgen verlässlich zu machen. Diese Ausgabe zeigt, wie breit dieser Anspruch an der Universitätsmedizin Frankfurt gelebt wird: im Alltag, in besonderen Lagen und mit Blick auf die Zukunft.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.

Prof. Dr. Jürgen Graf

Die Themen dieser Ausgabe:

Medizin bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – für Menschen in Not, für die Gesellschaft und für die Zukunft der Versorgung. Die Universitätsmedizin Frankfurt stellt sich dieser Aufgabe mit Weitblick und Engagement.

Organspende braucht verlässliche Strukturen. Die Universitätsmedizin Frankfurt zeigt, wie klare Abläufe, geschulte Teams und konsequentes Handeln dazu beitragen, mögliche Spenden zuverlässig zu erkennen und sorgfältig umzusetzen. Für dieses Engagement wurde sie am 12. August 2026 ausgezeichnet.

Mehr zur Auszeichnung und zur Bedeutung der Organspende an der Universitätsmedizin Frankfurt finden Sie hier:

HIDE: Organe vor dem Immunsystem verstecken

Das Projekt „HIDE“ (HLA Interference via Disguise and Erasure) beschäftigt sich mit der Herausforderung, transplantierte Organe vor dem körpereigenen Immunangriff zu schützen und so ihre langfristige immunologische Akzeptanz zu verbessern. Dafür entwickeln Studierende der Goethe-Universität Frankfurt eine personalisierte Therapie, mit der die Abstoßungsreaktion herunterreguliert werden könnte. Die Studierenden treten mit diesem Projekt beim internationalen iGEM-Wettbewerb gegen Teams aus aller Welt an.

Wenn eine Pandemie Stationen füllt, ein Cyberangriff Computer lahmlegt oder bei einem Massenunfall viele Verletzte gleichzeitig versorgt werden müssen, darf Hilfe nicht vom Zufall abhängen. Dann muss klar sein: Wer entscheidet? Wo sind Kapazitäten frei? Welche Bereiche haben Vorrang?

Die Universitätsmedizin Frankfurt bereitet solche Lagen systematisch vor. Als Teil der hessischen Health-Security-Strategie wirkt sie im Planungsstab stationäre Versorgung Hessen mit, der die Zusammenarbeit der Krankenhäuser koordiniert. Für Frankfurt-Offenbach spielt sie dabei eine zentrale Rolle. Was das bedeutet, zeigte sich zum Beispiel im Juli 2026: Auf der Sonderisolierstation wurde eine an Ebola erkrankte Person behandelt. Ihr Zustand stabilisierte sich, Ende Juli konnte sie symptomfrei entlassen werden.

So bereitet sich die Universitätsmedizin Frankfurt auf den Ernstfall vor:

Gute Versorgung braucht Menschen, die sie tragen: Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Therapeutinnen und Therapeuten, Fachkräfte in Laboren, Ambulanzen und auf Stationen. Wer heute ausbildet, sorgt dafür, dass Patientinnen und Patienten auch morgen gut versorgt werden. Die Universitätsmedizin Frankfurt übernimmt diese Aufgabe in großer Breite. Sie bietet 9 Studiengänge, 14 Ausbildungsprogramme und 9 Weiterbildungsprogramme. Rund 4.300 Studierende, etwa 700 Auszubildende und rund 260 Weiterbildungsteilnehmende lernen hier für Berufe, die das Gesundheitssystem dringend braucht.

So stärkt die Universitätsmedizin Frankfurt die Versorgung von morgen:

Kein Premiumjahr

Im Frühjahr 2024 bemerkt Michael A., 51, geschwollene Lymphknoten am Hals. An Krebs denkt er zunächst nicht. Nach einer Dienstreise in die Elfenbeinküste steht die Diagnose fest: HPV-bedingter Rachenkrebs im Bereich der Rachenmandeln.

Die ganze Geschichte von Michael lesen Sie hier:

Ein Satz mit Gewicht

Mickey W., 66, erinnert sich gut an den Satz, der für ihn alles veränderte: „Sie sind nicht schuld an Ihrer Situation. Sie sind krank.“ Nach Jahren mit Adipositas, Bluthochdruck und entgleistem Diabetes lernt er Dr. Sylvia Weiner an der Universitätsmedizin Frankfurt kennen. Für den Theologen ist es ein Moment der Erleichterung. Zum ersten Mal geht es nicht um Willenskraft, sondern um eine chronische Erkrankung, die behandelt werden kann.

Weitere spannende Neuigkeiten aus der Universitätsmedizin Frankfurt finden Sie hier: