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Schwangerschaft bei Diabetes und Adipositas
Adipositas und Diabetes ist ein zunehmendes Thema in der Schwangerschaft. Die Patientinnen gelten als Risikoschwangere und gemäß der S3-Leitlinie „Adipositas und Schwangerschaft“ AWMF 015-081 sind engmaschigere maternale und fetale Kontrollen empfohlen. Auch Schwangerschaften nach bariatrischen Eingriffen sind in der Anzahl zunehmend. Sowohl zur Vermeidung fetaler Programmierung als auch zur guten maternalen Betreuung bei u.a. erhöhtem Präeklampsierisiko ist eine optimierte Betreuung der Schwangerschaft wünschenswert. Auch ist bei Adipositas und Diabetes der Geburtsverlauf häufig aus verschiedenen Gründen mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für einen Kaiserschnitt assoziiert.
Daher möchten wir frühzeitig Patientinnen zum Geburtsmodus und auch zur eigenen Inhalte der Sprechstunde:
► Anamneseerhebung und Überwachung der Blutzuckerwerte sowie des Gewichtsverlaufes während der Schwangerschaft
► fetale Wachstums- und Dopplerkontrollen, insbesondere zum Ausschluss spätes IUGR oder fetale Makrosomien
► Fehlbildungsultraschall mit sonographisch-optimiertem Equipment
► Individualisierte Geburtsmodusbesprechungen
► Studieneinschluss zur Optimierung des Geburtsverlaufes
Ernährungsmedizinische Beratung in der Schwangerschaft
Bei maternalen Vorerkrankungen, Adipositas oder individuellen Ernährungsregimen (wie z.B. veganer Ernährung) kann eine Ernährungsmedizinische Beratung in der Schwangerschaft sinnvoll und erwünscht sein.
Zustand nach Sectio
Die vaginale Geburt im Status nach Sectio ist der mittlerweile durch Leitlinien unterstützte und als sicher befundene Geburtsmodus. Eine für Mutter und Kind lebensgefährliche Uterusruptur findet lediglich in unter 1% der Fälle statt. Die zunehmende Sectiorate führt neben der Uterusruptur-Inzidenz jedoch zu einer Vermehrung an Patientinnen mit Erkrankungen des Plazenta-accreta-Spektrums (PAS). In der prä- und peripartalen Betreuung von Patientinnen mit PAS ist die Universitätsklinik Frankfurt spezialisiert.
Das individuelle Risiko einer solchen Komplikation ist jedoch von individuellen Faktoren abhängig und kann durch frühzeitige Untersuchungen besser abgeschätzt werden. Individuelle Betreuungspläne rund um die Geburt können so bereits frühzeitig geplant werden.
In unserer Spezialsprechstunde „Zustand nach Sectio“ möchten wir Patientinnen, die per Kaiserschnitt in einer oder mehreren Vorschwangerschaften entbunden wurden spezialisierte Diagnostik, Beratung und Informationen anbieten, um den Schwangerschafts- und Geburtsverlauf zu optimieren.
Inhalte der Sprechstunde:
Anamneseerhebung inkl. Sichtung der OP-Berichte vorhergegangener Operationen
Sonographische Darstellung der Sectionarbe in der Uterusvorderwand inkl. Messungen der residualen Myometriumdicke
Darstellung der Gefäßversorgung im unteren Uterinsegment zur PAS Detektion
Vermittlung evidenzbasierter Informationen bezüglich des individualisierten Risikos im Schwangerschaftsverlauf
Individualisierte Beratung über den gewünschten Geburtsmodus im Zustand nach Sectio
Terminvereinbarung
Kontakt Terminvereinbarung
Telefon: 069 / 6301 - 6506
Montag bis Freitag 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Kontakt
Ansprechpartner „Ernährungsmedizin, Glukoseverwertungsstörungen und Adipositas in der Schwangerschaft“: Dr. Anna Elisabeth Hentrich
Email: Hentrich@med.uni-frankfurt.de
Ansprechpartner „Zustand nach Sectio“: PD Dr. Lukas Jennewein
Email: Jennewein@med.uni-frankfurt.de
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