Kontakt und Terminvereinbarung
Wenn Sie Fragen zu unserem Leistungsspektrum haben oder einen Termin vereinbaren möchten, steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung.
Zurück
Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie
Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie
Universitätsklinikum Frankfurt
Theodor-Stern-Kai 7
Haus 23c, EG
60590 Frankfurt
T +49 69 63 01 -0
F +49 69 63 01 -6301
Bitte nutzen Sie auch die Durchwahlmöglichkeit in der Rubrik “Wie erreichen Sie uns?”
Service- und Telefonzeiten
Montag / Dienstag 09:00 – 11:30 Uhr
Donnerstag 12:30 – 15:30 Uhr
T +49 69 63 01 -7145
F +49 69 63 01 -3930
Neuroendokrine Tumoren (NET) sind seltene, aber komplexe Krebserkrankungen, die eine spezialisierte und interdisziplinäre Therapie erfordern. An der Universitätsmedizin Frankfurt bieten wir modernste Diagnose- und Behandlungsverfahren zur optimalen Versorgung unserer Patientinnen und Patienten.
Neuroendokrine Tumoren (NET) entstehen aus Zellen des hormonbildenden Systems, die in vielen Organen vorkommen – etwa im Magen-Darm-Trakt, in der Lunge oder in der Bauchspeicheldrüse. Diese Tumoren können gutartig oder bösartig sein und zeigen ein sehr unterschiedliches Wachstumsverhalten.
Besonders häufig treten sogenannte gastroenteropankreatische NET (GEP-NET) auf, die vor allem Bauchspeicheldrüse und Dünndarm betreffen. Seltener sind bronchiale NET in der Lunge oder Tumoren in anderen Organen wie Leber oder Nieren.
Da neuroendokrine Tumoren häufig Hormone produzieren, können sie verschiedene Beschwerden verursachen – zum Beispiel Hitzewallungen, Durchfall, Hautrötungen oder Schwankungen des Blutzuckerspiegels. Diese unspezifischen Symptome erschweren die Diagnose, weshalb eine spezialisierte Abklärung entscheidend ist.
Die Diagnose eines neuroendokrinen Tumors erfolgt mithilfe moderner Bildgebungsverfahren wie CT, MRT oder PET-CT sowie durch Blut- und Urinuntersuchungen, in denen typische Tumormarker (z. B. Chromogranin A) nachgewiesen werden. Auch Gewebeproben und endoskopische Untersuchungen tragen zur genauen Einordnung bei.
Die Behandlung von NET richtet sich nach Tumorart, Stadium und Hormonaktivität. Im Mittelpunkt steht, wenn möglich, die chirurgische Entfernung des Tumors. Ergänzend können Chemotherapie, Strahlentherapie, zielgerichtete Medikamente oder eine Peptid-Rezeptor-Radiotherapie (PRRT) zum Einsatz kommen. In bestimmten Fällen helfen lokale Verfahren wie Ablation oder Embolisation, das Tumorwachstum zu bremsen.
Die Therapie erfolgt stets interdisziplinär – in enger Zusammenarbeit von Chirurgie, Onkologie, Endokrinologie, Gastroenterologie und Radiologie. Dieses abgestimmte Vorgehen gewährleistet eine individuell angepasste und umfassende NET-Behandlung an der Universitätsmedizin Frankfurt.
Die Universitätsmedizin Frankfurt bietet ein spezialisiertes Zentrum für die Therapie neuroendokriner Tumoren. Unsere erfahrenen Fachärztinnen und Fachärzte kombinieren modernste operative Techniken mit innovativen medikamentösen Verfahren. Dank unserer engen Anbindung an Forschung und klinische Studien profitieren Patientinnen und Patienten von neuen Therapieansätzen und einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Behandlungsstrategien.
Die Universitätsmedizin Frankfurt ist damit ein zentraler Ansprechpartner für die NET-Therapie in Frankfurt am Main – von der Diagnostik über die Operation bis zur Nachsorge.
Frühe Symptome wie unklare Bauchschmerzen, Gewichtsverlust oder hormonelle Veränderungen sollten ernst genommen und medizinisch abgeklärt werden. Je früher ein neuroendokriner Tumor erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.
Regelmäßige Kontrollen bei Risikopatientinnen und -patienten sowie die Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen ermöglichen eine frühzeitige Diagnose – und erhöhen damit die Erfolgsaussichten der Behandlung erheblich.
Wenn Sie Fragen zu unserem Leistungsspektrum haben oder einen Termin vereinbaren möchten, steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung.
Unsere Webseite verwendet Cookies. Diese haben zwei Funktionen: Zum einen sind sie erforderlich für die grundlegende Funktionalität unserer Website. Zum anderen können wir mit Hilfe der Cookies unsere Inhalte für Sie immer weiter verbessern. Hierzu werden pseudonymisierte Daten von Website-Besuchern gesammelt und ausgewertet. Das Einverständnis in die Verwendung der Cookies können Sie jederzeit widerrufen. Weitere Informationen zu Cookies auf dieser Website finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und zu uns im Impressum.
Hier gelangen Sie zu den Cookie-Einstellungen.