Was sind Sarkome? Krankheitsbild und Ursachen

Sarkome können aus Weichgewebe wie Muskeln, Fettgewebe oder Blutgefäßen sowie aus dem Knochensystem entstehen. Sie machen nur etwa ein Prozent aller Krebserkrankungen aus, treten aber in vielfältigen Formen und an unterschiedlichen Körperstellen auf.
Zu den häufigsten Typen zählen:

  • Liposarkome (im Fettgewebe)

  • Leiomyosarkome (in der glatten Muskulatur)

  • Osteosarkome (in den Knochen)

Da Sarkome oft über längere Zeit unbemerkt bleiben, werden sie häufig erst spät erkannt. Eine exakte Diagnose und spezialisierte Behandlung sind daher besonders wichtig.

Behandlungsmöglichkeiten bei Sarkomen

Die chirurgische Entfernung des Tumors ist der zentrale Bestandteil der Sarkom-Behandlung. Entscheidend ist dabei eine präzise Planung durch ein erfahrenes, interdisziplinäres Team.

An der Universitätsmedizin Frankfurt arbeiten hierfür Chirurginnen und Chirurgen, Radiologinnen und Radiologen, Onkologinnen und Onkologen sowie Pathologinnen und Pathologen eng zusammen. So kann für jede Patientin und jeden Patienten eine individuell angepasste Therapie entwickelt werden – von der genauen Bildgebung über die Operation bis hin zu unterstützenden Behandlungsformen wie Chemotherapie oder Strahlentherapie.

Unsere besondere Expertise in der Sarkomchirurgie

In der Sarkomchirurgie an der Universitätsmedizin Frankfurt kommen moderne, gewebeschonende Verfahren zum Einsatz. Auch große Tumoren können so entfernt werden, ohne dass die Funktion der betroffenen Körperregion unnötig beeinträchtigt wird. Dank unserer Erfahrung in der Weichteilsarkom-Behandlung und der Osteosarkom-Therapie bieten wir eine optimale Versorgung nach den neuesten medizinischen Standards.

Nach der Operation ist eine sorgfältige Nachsorge entscheidend, um eventuelle Rückfälle frühzeitig zu erkennen.

Kontakt und Terminvereinbarung

Wenn Sie Fragen zu unserem Leistungsspektrum haben oder einen Termin vereinbaren möchten, steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung.