Bei Hodentumoren werden zumeist die Entitäten Seminome von Nicht-Seminomen unterschieden. Erstere haben ihre Häufigkeitsgipfel vornehmlich zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr. Nicht-Seminome treten allerdings meist schon im früheren Erwachsenenalter auf.
Klassische Symptome eines Hodentumors sind die vor allem sehr schnell zunehmende (schmerzlose) Vergrößerung und Verhärtung eines Hodens innerhalb weniger Tage. Zur allgemeinen Einordnung der Hodentumore werden standardmäßig die Hodentumormarker ß-HCG, AFP und LDH im Blut bestimmt. Risikofaktoren für Hodenkrebs stellen ein kindlicher Hodenhochstand, ein Hodentumor der Hodengegenseite in der Vergangenheit sowie Fälle von Hodentumore in der Familie dar. Jungen Männern empfiehlt es sich daher, sich regelmäßig selbst zu untersuchen und bei Auffälligkeiten (Vergrößerung, Schwellung, Asymmetrien, Verhärtung) eine/n Urolog:in aufzusuchen.